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Runkel — Sachsa.
laut Diplom, il. d. London den 16. Jan. 1S02, eine Bestätigung undVermehrung des Wappens zu erwerben, so wie seinem Sohne, Jo-hann Friedrich, geb. 1774, Anerkennung nnd Krhebung in den Adel-stand , welcher am 6. April 1830 vom hohen Ministerium des könig-lichen Hauses nach Darlegung der Urkunden anerkannt worden ist,zu verschaffen. — Ob Margaretha v. R., 1360 Aebtissin von St.Thomas bei Andernach (m. s. Schannat's Eitlia illustr. von Barsch,I. Bd. 2. Abth. S. 4S0), so wie die v. 11., ehemalige Besitzer desRittersitzes Meil im Erzstift Cöln, nachher Kloster Elsingh (m. s.Acta Kpam. der adeligen Sitze im Erzstifte Cöln, 1669), so wie dasGeschlecht gleiches Namens unter den Saynischen Vasallen (m. s.Staats-Rechte der Grafschaft Sayn von Johann Jacob Moser, ohneDruckort, 1749) von dieser Familie gewesen, ist wohl zu vermuthen,doch nicht zu erweisen.
Im Mannsstamme leben gegenwärtig:
Johann Friedrich (s. oben), geb. den 14. Juli 1774, und dessenSöhne:
1) Eduard Justus, geb. den 1. Novbr. 1801, vermählt mit Mathildev. Destel, Tochter des kön. Staats-Procurators v. D. in Coblenz.
Sohn:
Friedrich Wilhelm Justus, geb. den 1. März 1833.
2) Julius Herrmann Franz Wilhelm, geb. den 21. März 1810, Lieu-tenant im Ilten königl. preuss. Husaren-Regiment zu Münster.
Beschreibung des Wappens (nach Bernd's WappenbuchS. 100). Ein in Gold und Hermelin quer getheiltes Schild. DasGanze belegt mit zwei rothen Pfählen, darauf kleine blaue Vierungmit silbernem goldgefassten Schwerte.
(Nach einer uns von einem Mitgliede der Familie gemachtenschriftlichen Mittheilung.)
Runkel, die Herren von.
Ein altadeliges Geschlecht, welches mit den Häusern Wied, Isen-burg u. s w. Einen Stammvater hat. — In der Rheinprovinz lebtFriedrich v. lt. zu Heddersdorf bei Coblenz.
s.
Sachsa (von), Sachsen, die Herren von der.
Ein längst erloschenes, adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt,welches der Grafen v. Gleichen Lehnsleute nnd Hofjunker war. Vonihren Besitzungen an der Gera zu Erfurt heisst noch jetzt ein Sand(quai) der Junlsern-Sand. Es scheint mit den ehemaligen adeligenPatriziern dieses Namens zu Nürnberg, welche zum Stammorte dasPfarrdorf Sachsa oder Sachsen im Gebiete der ehemaligen ReichstadtNürnberg hatten, gleichen Ursprung zu haben. 1491 belieh der Graf