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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Rudolplii Runlict.

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bescliriebenen ähnlich, nur ist hier das untere Feld nicht schwarz,sondern, wie das obere, blau. Das Schild ist hier blos mit einerKdelkrone bedeckt und zwischen zwei grüne Zweige gesetzt, derenStiele mit einem goldenen Bande umwunden sind.

Rudolplii, die Herren von.

Die in der Armee dienenden Herren v. R. sind die Söhne des imJahre 1837 a. D. verstorbenen General-Lieutenants Ludwig Julius v.R., zuletzt Divisions Commandern - und erster Commandant von Glogau.Dieser verdienstvolle Mann war in Brandenburg geboren, bis zumJahre 1806 war er wirklicher Offizier der Armee, im Befreiungskampfezeichnete sich derselbe bei vielen Gelegenheiten aus, er erwarb sichdas eiserne Kreuz I. Classe, während ihn schon seit 1812 der Ordenpour Ie merite schmückte. Kr starb nach kurzer Krankheit auf seinemGute bei Münchenberg, das einer seiner Söhne gegenwärtig besitzt.Der älteste seiner Söhne ist Rittmeister, aggregirt dem 3ten Husaren-Regiment, commandirt beim 3ten Armee-Corps und Ritter des eiser-nen Kreuzes II. Classe.

Riiville, die Herren von.

Ein aus Frankreich gebürtiger Major v. R. war 1806 Offizier derArmee; er starb 1809. Hin Sohn desselben steht gegenwärtig alsLieutenant im lsten Garde-Regiment, ein anderer als Lieutenant imlOten Husaren-Regiment.

Ruinohr, die Freiherren und Herren von.

Diese Familie gehört dem alten Adel von Holstein und Schleswigan, und kommt schon in Urkunden im l2ten Jahrhundert vor; sie hatsich auch in Mecklenburg und Sachsen ansässig gemacht. In Holsteinliegt das gleichnamige Stammhaus. Karl Friedrich Ludwig Felix Frei-herr v. R., geb. zu Reinhardsgrimma bei Dresden und Besitzer meh-rerer Güter bei Lübeck, hat sich durch mehrere Werke über bildendeKunst, namentlich durch seine italienischen Forschungen, Berlin 1827bis 1831, und durch seine Reisen nach Italien 1832, auch durch einKochbuch 1832 als Schriftsteller bekannt gemacht. Einer v. R. stehtgegenwärtig als Regierungs-Assessor im preussischen Staatsdienst.M. s. Zedler's Univ. Lexicon XXXII. Th. S. 1800 ff. und Prauns ade-liges Europa S. 697.

Runhet (Runcliet, Ronchet), die Herren von.

Dieses im Regierungs-Bezirk Coblenz (Kreis Neuwied und Alten-kirchen) ansässige Geschlecht heisst eigentlich vom Hof genannt R.und stammt von den Ministerialen der Dynasten und Grafen zu Isen-burg-Wied und Runkel ab (m. s. Geschichte dieser Häuser. Weimar1S25. Ste. 80.). Der letzte, der den Namen Hoff führte, war Jo-hann, 1572 Amtmann und Geheimschreiber des Grafen Johann IV. zuWied. (M. s. Erweisung und rechtliche Ausführung der dem gräflichenHause Wied zustehenden Rechten und Gerechtigkeiten im Dorfe Irr-lich. Neuwied 1770. Ste. 193.) Von da sank die Familie durchdie Reformation und den 30jährigen Krieg und schrieb sich blos mitdem Zunamen, bis es Johann Juslus , geb. 1740, gest. 1828, gelang,v. Zedlitz Adels-Lex. Suppl.-Bd. 25