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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Olirenstock Orlik.

Oelsnischen begütert, liier liegt eines ihrer Stammhäuser Jühnsdorf,von dem sie sicli Olim-Januschowsky schrieb. Schon 1364 kommt/leimig v. O. auf Nüdlitz im Breslauischen vor, und erst 1505 erkaufteIiiins v. O. von den Herzügen Albrecht und Karl zu Münsterberg undOels Jahnsdorf und nannte sich von da an Ohm-Januschowsky. SeinEnkel Hans v. O., Herr auf Jahnsdorf, Sappraschin und Michelwitz,war 1590 Herzog Karls III. zu Miinsterberg und Oels Rath, Hofmar-schall und Land-Hofrichter. Später kommt dieses Geschlecht nur imöstreicllischen Schlesien und zwar iin Fiirstenthum Teschen vor.Diese Familie führte im rothen Schilde drei schriigwärts, balkenweiseüber einander gelegte silberne Pfeile mit Bolzen statt der Spitzen.Auf dem Helme wehten zwischen zwei goldenen Flügeln drei Straus-senfedern, roth, Silber, rolli. M. s. Sinapius I. Bd. S. 6S4.

Olirenstock, die Herren von.

Ein erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt.

Olberg, Herr von, Bd. III. S. 4SI.

Wappen. Ein silbernes Schild, darin fünf grüne Blatter, obenzwei, in der Alitte des Schildes eins und unten zwei. Auf «lern ge-krönten Helme sitzt ein gekrönter schwarzer Bär, der ein Schwert inder rechten Tatze hält. Decken grün und Silber.

Oliva, die Herren von.

Sie gehören dem immatricnlirten Adel der Rheinprovinz an. Meh-rere Mitglieder der Familie leben in Aachen. Joseph Heneiliht Augustv. O. ist Advocat-Anwalt beim Landgericht zu Aachen.

Orlik (Orlick, Orliclt), die Herren von.

Ersteres böhmisch, letzteres polnisch einen Adler bedeutend. DenUrsprung des alten Geschlechtswappens erzählen böhmische Geschichts-schreiber (siehe Leopold's allgemeines Adels-Archiv der östreicllischenMonarchie) wie folgt:Als die Römer in dem Kriege mit den Slavendiese überwältigten, führten sie einen slavischen Fürsten und einenseiner tapfersten Wairengefährten, beide an einander in Fesseln ge-schmiedet, gefangen fort. In solcher Vereinigung war den Gefangenendie Flucht unmöglich. Zur Befreiung seines Fürsten, zu der sichGelegenheit darbot, fasste dessen Gefährte den heldenmiithigen Ent-schtuss, sich zu opfern, indem er sich das Bein unter dem Knie vonihm abschneiden liess, und dann seinen Schmerz so lange verheim-lichte, bis er der Freiheit des Fürsten gewiss war. Als der römischeFeldherr von dieser ungewöhnlichen That aufopfernder Treue Kundeerhielt, liess er den Verwundeten sorgfältig pflegen und ihn nachseiner Wiederherstellung mit vielen Lobspriichen zu den Seinigen zu-rückkehren. Der befreite Fürst empfing den treuen Helden mit gros-ser Hochachtung, schenkte ihm ansehnliche Besitzungen, erhob ihnin den Adelstand und zierte sein Wappen mit einem bis an's Kniegehenden geharnischten Fuss mit goldenem Sporn über den Helm undim Schilde." (Okolsky erklärt die Entstehung des Wappens anders.)

Die Nachkommen dieses ansehnlichen Geschlechts lebten mehrereJahrhunderte in Böhmen, wo sie viele Wohnsitze und Schlösser nach