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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Micnta Miltitz.

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heim v. 1VT., wurde vom König Friedrich Wilhelm Ii. am 12. April17S8 geadelt, und erhielt zum Wappen ein gespaltenes Schild, in derrechten silbernen Hälfte ist ein schwarzer, mit dem Kleestengel be-legter Adlerfiügel, in dem linken blauen Felde aber ein aus den Wol-ken kommender, links gewendeter, gerüsteter Arm vorgestellt, dersich auf dem gekrönten Helme, rechts gewendet, wiederholt.

Micnta, die Herren von.

Diese Familie erhielt ihr Diplom vom König Friedrich I. am 1.Febr. und 24. Juni 1707. Sie führt im rothen Schilde einen schräg vonder obern rechten nach der linken untern Seite gezogenen Balken,belegt mit einer silbernen französischen Lilie, im linken obern undrechten untern Winkel des Schildes stellt ein goldener achteckigerStern, auf dem Helme wehen drei silberne Straussenfedern. Deckenrotli und Silber.

Mila, die Herren von.

Ehemals Mühlen, Mylen, Milen. Von diesem adeligen, in denverschiedenen deutschen und namentlich preussischen Staaten verbrei-tetem Geschlechte, s. Gauhe's Adels-Lexicon I. S. 14471450, ZedierXXII. S. 1689 f. Iiier sei nur bemerkt, dass es in einer Linie dasPatriziat zu Erfurt besass.

Mi Ii cli, die Herren von.

Eine schlesische Familie, die am 11. Juli 1748 vom König Frie-drich II. in den Adelstand erhoben wurde. Sie führt im quergetheil-ten, roth und silbernen Schilde ein Boucentauer (ein rothes Boss miteiner männlichen Figur als Hals), die eine flatternde roth und silberneStirnbinde trägt, und einen Pfeil vom goldenen Bogen abschiesst.Auf dem Helme wiederholt sich diese Figur verkürzt. Decken rothund Silber.

Miltitz, die Freiherren und Herren von.

Das uralte, vornehme, zum Theil freiherrliche Geschlecht v. M.gehört dem sächsischen Adel an, es war aber in früheren Zeiten auchin Böhmen und Schlesien und in neuerer Zeit noch in Pommern be-gütert. Das gleichnamige Stammhaus liegt bei Meissen und wardspäter ein Eigenthum derer v. Heynitz. Siebeneichen, Scharfenberg,Patzdorf, Kobschütz, Dannenberg, Eyla, Wilthen u. s. w. sind alteBesitzungen der Familie, die zum Theil noch heute derselben gehören.Auch die Städte und Herrschaften Spremberg, Sonnenwalde, Drebnau,Tuppau, Lindenau u. s. w. waren längere Zeit in ihren Händen.Zu den berühmten Vorfahren der Herren v. M. gehören: Wiltigo v.M., der 24ste Bischof von Naumburg, und Johann v. M., der dieseWürde vom Jahre 1348 bis 1352 bekleidete. Dielz v. M., den derKurfürst Ernst zu Sachsen im Testamente die Vormundschaft seinerKinder anvertraute. Siegmund v. M. war Landvoigt von Pirna undsoll mit drei Gemahlinnen 24 Kinder erzeugt haben. Von seinenSöhnen war Ernst v. M. kursächs. Statthalter zu Dresden , llofmar-schall, Oberhauptmann in Meissen u. s. w. Er war der Erbauer desheute noch der Familie angehörigen Schlosses Siebeneichen an derElbe. Sein Urenkel, Alexander v. M., starb 1690 als kursächs. wirk-