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Milwitz — Mitten walde.
lieber Geh. Rath, Obersteuerdirektor u. s. w. — Im preussischenDienste standen Dietrich v. M., General-Lieutenant a. I)., Herr aufSiebeneichen n. s. w. A. v. M., Kainmerlierr, früher ausserordent-licher Gesandter und bevollmächtigter Minister in Constantinopel. —In königl. sächsischen Diensten stellt Kurl Iiorromiius Alexander Ste-phan v. M., Geh. Rath und Oberhofmeister bei dem Hofstaate desPrinzen Johann , königl. Hoheit. — Diese Familie führt acht silberneund schwarze Strassen oder Raiken im Schilde. Auf dem gekröntenHelme sind die Strassen abgetheilt wie im Schilde. M. s. Seifert'sAhnentafel. 1712. Sinapius 1. Th. S. 643 u. f. Peckenstein's Tliea-trai. Sax. I. Th. 80. 81. v. Meding I. Th. No. 544. Spangenbcrg'sAdelssp. II.,Th. Gauhe I. 'Ih. S. 1019—1021 u. s. w.
Milwitz, die Freiherren und Herren von.
Ein erloschenes adeliges Erfurter Patrizier-Geschlecht, dessenStammhaus gleiches Namens zwischen Kranichfeld und Rudolstadt liegt.Seine Güter, adelige Herrschaftsreclite u. s. w. zu Gispersleben-Ki-Iiani gelangten durch Heirath an die Geschlechter v. d. Sachsen undan die Reinbother- Die grällich Gleichischen Allodial- und Dominial-,so wie Lehnsgüter zu Erfurt erlangte es durch Heirath von der alt-adeligen Familie v. Wechmar. Mit Jtubert Dalthasar v. M. erloschder Mannsstamm 1736, und der Name und Titel v. RI., so wie dasWappen , gelangte mit den Milwitzischen Besitzungen durch Erbschaftan des churfiirstl. mainzischen Kammerraths, Georg Melchior v. Cle-mens, Sohn N. N., cliurmainzischen Regierungsrath, der später alsReichshofrath die Freiherrenwiirde erlangte und Stammvater der Fa-milie Clemens v. M. wurde. Noch jetzt besitzt die Familie Clemensv. M., des Reichshofraths Nachkommen, die Milwitzische Erbschaft(mit einigen Veränderungen) als Fideicommiss. — RI. s. Clemens v.Milwitz. II. Abtheil. No. 1.
Misbach, die Herren von, Bd. III. S. 414.
Diese adelige Familie erhielt am 13. Septbr. 1698 von dem dama-ligen Churfürsten Friedrich III. ein Anerkemiungsdiplom ihres altenAdels.
Misitsclicck, die Herren von, Bd. HI. S. 414.
Eine Linie dieses Hauses, das sich eigentlich RL v. Wischkauschreibt, führt den Beinamen v Strobschiitz. Ihr Wappen zeigt imsilbern und blau gespaltenen Schilde, in der rechten silbernen Hälfteden Hals eines Wolfes, in der linken blauen Hälfte zwei silberne, derLänge nach gezogene Strassen oder Balken. Das Schild ist mit zweigekrönten Helmen besetzt, der rechte trägt den Hals des Wolfes, derlinke zwei Biiffelhörner, das rechte weiss, das linke blau. Deckenrechts roth und Silber, links blau und Silber.
Mittenwaldc, die Herren von.
Iii alten Urkunden kommt dieses Geschlecht unter dem Namen v.Rlittelwolde und Rlittenwolde vor. Ihr gleichnamiges Stammhaus liegtin der Uckermark. — Zabel v. M. starb kinderlos im Jahre 1440. Mitihm erlosch sein Geschlecht und Heinrich von dem Berge wurde mitseinen Gütern belehnt. RI. s. Grundmann S. 47.