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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Langendorf

Langen Stcinkeller.

gib seine Stimme dein Herzog Karl von Lothringen, und nahm beidemselben die Stelle eines geheimen Raths an. Im Jahre 1700 warder von dem Bischof zu Hiidesheim zum Präsidenten der Regierungund des Hofraths-Collegium ernannt, auch im folgenden Jahre nachRom gesandt, worauf er 1704 Domprobst zu Hildesheim wurde. ImJahre 1719 war ein Baron v. L. als Grossdechant des Bisthums Mün-ster zum Bischof daselbst im Vorschlag. Gegenwärtig sind bekanntJohann Matthias Freiherr v. L. zu Erwitte, Domcapitular zu Münster,Paderborn und Osnabrück, Drost der Aemter Neuhatis, Delbrück undBoke, und Franz Karl Friedrich Anton Freiherr v. L., Domherr zuMünster, Paderborn und Osnabrück. Man unterscheidet noch dieHäuser Landsberg-Vehlen und Landsberg-Steinfurt.

Das Wappen ist ein goldenes Schild, über welches ein rother,in Silber gegitterter Querbalken geht. Auf dem gekrönten Helme sitztein rothes Eichhörnchen mit aufgeschlagenem Schwänze im rechtenProiii, zwischen zwei goldenen Palmzweigen. M. s. Varrentrapp'sgenealog. Handbuch S. 191.

Langendorf, die Herren von.

Sie stammen von Lorenz v. L., der am 16. März 1658 zu Lieg-nitz als kaiserl. Proviantmeister des ("oloredoschen Regiments starb.In der preuss. Armee dienten im Jahre 1S06 noch mehrere Herrenv. L. Ein Hauptmann v. I,. starb vor einigen Jahren in Brieg a. D.,er war Ritter des eisernen Kreuzes, erworben bei Leipzig.

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Langenicke], die Herren von.

Die erloschene schlesische Familie v. L., aus welcher der fiirst-bischöfl. breslauische Amtshauptmann v. L am 13. März 1746 einpreussisches Adelsdiplom erhielt, führte im gespaltenen golden undblauen Schilde hier einen nach der rechten Seite aufspringendenwen, dort einen auf grünem Rasen stehenden Palmbaum. Auf demHelme wiederholt sich der Löwe verkürzt, in der rechten Prankeeinen Palmenzweig haltend. Decken blau und Gold.

Langenthal, die Herren von.

Sie gehören zu den älteren adeligen Geschlechtern in den schle-sischen Fürstenthümern Neisse und Breslau. Viele v. L. waren auchin Diensten der Stadt Breslau. Mariin Itjnaz v. L. war bis 1722Canzler des Fürstenthums Breslau, und Herr der Güter Zweibrodtund Blankenau bei Breslau. Noch bis in die neueste Zeit haben Mit-glieder dieser Familie im preuss. Heere gestanden. Gegenwärtig stehtein Hauptmann v. L. im Ilten Infant.-Regiment; er ist Ritter meh-rerer Orden, namentlich auch des eisernen Kreuzes, erworben beiBautzen.

Langen Steinkeller, die Herren von.

Diese Familie führt ein gespaltenes Schild, in dem rechten obengoldenen , unten mit einem blauen silbernen Schach ausgefüllten Feldezeigt sich ein verkürzter, nach der rechten Seite aufspringender undgekrönter Löwe. Im blauen Felde sind drei grüne Hügel vorgestellt,der mittlere und höchste derselben ist mit drei silbernen , mit golde-