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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Langguth Lanzcndorf.

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nen Griffen versehenen Schwertern besteckt. Dieses Schild trägt zweigekrönte Helme, auf dem rechten wiederholt sich Her Löwe, auf demlinken wächst ein wilder, um Kopf und Hüften grün bekränzter bär-tiger Mann, der in jeder Hand eine blaue Lilie hält. Decken rechtsroth und Gold, links blau und Gold.<

Langgut Ii, die Herren von, Bd. III. S. 202.

Aus dieser adeligen Familie stand ein Mitglied, der Major v. L.,in dem Regiment v. Miiffling in Neisse, wie wir in unserm Artikelauch angegeben haben. Kr führte im silbernen Schilde einen goldenenLöwen, und auf dem Helme einen gerüsteten Arm, der einen Lor-beerkranz emporhält.

LangIi eiin, die Herren von.

Kin seit langen Jahrhunderten in Preussen ansässig gewesenesGeschlecht. Im Jahre 1727 besass Johann Dietrich v. L. das GutGeeland bei Seehesten, und Friedrich v. L. war 1773 Herr auf Bor-kun ; er hinterliess einen Sohn, Friedrich Otto. Zu Gardelegen starbam 20. Mai 1800 der Major Valentin v. L. , er stand im dritten Mus-quetir-Bataillon des Regiments v. Tschammer, und ist der Letzte, deruns aus diesem Geschlechte vorgekommen ist.

Lannoy, die Grafen und Freiherren von.

Dieses grälliche Haus besitzt die Herrschaft Clerveaux im Luxem-burgschen und sehr ansehnliche Güter in den Niederlanden, wie auchin der preussischen Rheinprovinz. Karl v. L. war Vice-Künig vonNeapel, ihm übergab König Franz I. seinen Degen als Gefangenerim Kampfe bei Pavia (1525). Kaiser Karl V. schenkte diesem altenvornehmen Hause das Fürstenthum Sulmona, die Grafschaften Astund Roche enArdennes. Zu den Nachkommen dieses berühmten Hausesgehören: Peter Joseph Albert Freiherr v. L., der als kais. königl.Staats- und Conferenzrath im Jahre 1825 zu Wildhausen in Steyer-mark starb. Kr war als Staatsmann und Gelehrter berühmt, und eingrosses Werk über Politik und Geschichte fand man halb vollendet inseinen nachgelassenen Papieren. Eduard Freiherr v. L., Sohn desvorigen, hat sich als Componist und Dichter gleich rühmlich bekanntgemacht, und den deutschen Text zu zahlreichen Opern, namentlichauch zu Rossini's Tancred und zu Caraifa's Klausner geliefert.

Lantosehen, die Herren von.

Hans v. L. auf Passepol im Amte Lauenburg begab sich am Kndedes löten Jahrhunderts nach Preussen, wo 1591 sein Sohn Michaelv. L. Herr auf Galimbo war. Sie führten ein oben in blau undSilber quer getheiltes, unten rothes Schild, in dem rothen Feldespringt hinter einem alten Baumstämme ein Fuchs im vollen Laufhervor.

Lanzcndorf, die Herren von.

Sie führen im goldenen Schilde zwei abgehauene, mit den Blät-tern nach der linken Seite gewendete, schräg gelegte Palmenzweige,