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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Klüdcn Knorr.

Klödcn, die Herren von, Bd. III. S. 119.

Das Stammhaus dieser Familie ist das Dorf Klöden in der Alt-mark. Johann v. K. war 1604 Senior des Stiftes zu Brandenburg.Diese Familie führt im rothen Schilde drei silberne Aexte an goldenund schwarzen Stielen; sie wiederholen sich auch auf dem Helme.

K-lossovvski, die Herren von.

Ein polnisches, auch in West-Preussen ansässiges Geschlecht;aus demselben ist der Probst zu Damsdorf und Dechant zu Bütow V.K.

Kniuzccwitz (wich), die Herren von.

Friedrich Wilhelm v. K. kam aus Curland in die diesseitigenStaaten. Am 19. Octbr. 1768 erhielt er das schlesische Incolat.Sein Sohn Johann Ernst v. K. trat in die preussische Armee, undmachte den siebenjährigen Krieg als Ollizier im Regiment Prinz v.Preussen mit. Ein Bruder des erstgedachten v. K. war in Pob-nbegütert. Sein Enkelsohn gelangte zur Würde eines polnischen Ge-neral-Lieutenants und ist vor einigen Jahren in Dresden gestorben.

Knippin, die Herren von.

In Cleve lebte 1544 Heinrich v. K., Drost zu Hamm. Sein SohnHeinrich wurde 1565 mit den Gütern Stockham, Lohnes und Gronceybelehnt. Dietrich v. K., fiirstl. clevischer Rath, starb 1565 ohneErben. Wappen. Sie führen oder führten ein rechts goldenes,links rothes Schild , der dasselbe theilende Faden ist mit drei schwar-zen Ringen belegt. Diese Ringe wiederholen sich auch auf dem ge-krönten Helme zwischen einem goldenen und rothen Adlerilügel.Decken Gold und rotli.

Knispel, die Herren von.

In Westphalen kommt eine adelige Familie dieses Namens vor.Johann Wilhelm v. K., Rittmeister, lebte zu Altena; 1782 war seinBruder, Johann Christian v. K., königl. polnischer Oberstlieutenant.

Knopäus, die Herren von, Bd. III. S.131 n. 132.

Beschreibung des Wappens nach Berndfs Wappenbuch Fol. 65:Im schwarzen Schilde ein schwebendes, aus neun kleinen Rauten zueiner grossen Raute gellochtenes und an seinen vier Seiten in einenBogen austretendes goldenes Gitter u. s. w.

Knorr, die Herren von.

Die adeligen Familien dieses Namens sind sehr zahlreich. InThüringen und im Eichsfelde, so wie in Schlesien und in der Mark,waren und sind noch gegenwärtig Edelleute dieses Namens begütert.Eine Familie v. K. führt den Beinamen v. Rosenroth, sie erhielt vomKaiser Maximilian I. den Adelstand und das Prädicat, und eine Linieauch den Freiherrenstand. Mehrere aus dieser Familie haben im