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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Jordan Isenburg.

Jordan, die Herren von, Bd. III. S. 40.

Die Nachkommen des Präsidenten v. J. fuhren nach dem Diplomvom 8. Juli 1800 ein anderes Wappen, als wir beschrieben haben,nämlich ein rothes Schild, darin liegen drei Jagdhörner, so dass siemit den Mundstücken zusammen kommen. Auf dem Ilelme ist dergeharnischte Arm, das Wappenbild des alten Geschlechtes derer v. J.vorgestellt und zwar zwischen einem silbernen und einem rothen Biif-felhorn. Decken roth und Silber.

Jossa, die Herren von.

F.iner v. J., Ritter des Heinrichsordens, trat 1813 aus sächsischeinin preussischen Dienst. Derselbe ist gegenwärtig Oberstlieutenant unddem 29sten Infanterie-Regimente zu Coblenz aggregirt.

Isenburg (T), die Fürsten und Grafen von.

Das Stammschloss dieses alten vornehmen Hauses, die Isenburg,erhob sich in der gegenwärtig preussischen Rheinprovinz am Ufer desmächtigen Stromes ganz in der Nähe der heutigen Stadt Andernach.Die ordentliche Geschlechtsreihe des Hauses beginnt urkundlich mitdem Ritter Heinrich v. 1. , der um das Jahr 1290 lebte. Es zerlieldas Haus zuerst in zwei Hauptlinien; in die Gerlachsche und in dieBrunosche, oder in Ober- und Nieder-Isenburg. Die ältere Haupt-linie hatte wieder drei Speciallinien, von ihnen erlosch die Küvereii-sche zeitig im Jahre 1408, auch die Limburgische, nur die mittlere,die Ludwig der ältere im Jahre 1360 gestiftet hatte, blühte fort. DerGründer hatte mit Hedwig, des letzten Dynasten von Büdingen Toch-ter, die reichsunmittelbare Herrschaft Büdingen, die im Jahre 1442zur Grafschaft erhoben wurde, erheirathet. Diese Speciallinie, diedurch das Erlöschen der beiden andern zur Hauptlinie geworden war,theilte sich später wieder in die Biidingsche und Grenzauische, vonihnen erlosch jedoch sehr bald die letztere wieder, während der-dingsche Ast sich wieder in die Häuser Kelsterbach und Birstein ab-theilte. Das erstere erlosch wieder 1601, und Birstein unter seinemStifter Wolfgang Ernst, der 1631 starb, vereinigte sämmtliche Ober-Isenburgische Besitzungen. Am 25. Febr. 1712 führte das Haus dieErstgeburtsordnung ein, welche am 4. Mai 1713 die kaiserliche Be-stätigung erhielt, doch hatten sich schon bei Wolfgang Ernstes Todedie sechs Söhne desselben in die Besitzungen getheilt. Von ihnenhatte Wolf gang Heinrich, der schon 1635 starb, die Linie Olfenbach-Birstein, der jüngste, Johann Emst, aber die heutige Linie Büdingengestiftet. Die Ollenbach-Birsteinische Linie theilte sich wieder in dieSpeciallinie zu Olkenbach und zu Birstein; die erstere erlosch schonwieder mit dem Gründer Johann Philipp am 21. Decbr. 1718, dagegenblühte Birstein in des Gründers Wilhelm Moriz, gest. am 8. März1711, zwei Söhnen, Wolf gang Ernst und Wilhelm Moriz, fort. 'We-gen der eingeführten Erstgeburtsordnung erhielt Wolfgang Ernst dieBesitzungen seines Vaters allein, Olfenbach liel ihm 1718 zu und am23. März 1744 erhob ihn Kaiser Karl VII. für sich und seine Nach-kommenschaft in den Reichsfürstenstand, auch wurde er Director derWetterauischen Grafenbank; er starb am 14. April 1754. Dieser ersteReichsfürst von Isenburg war dreimal vermählt. Der oben erwähntejüngere Bruder, Graf Wilhelm Moriz II., erhielt das Schloss und dieGüter Philippseich. Das fürstliche Haus hatte eine Yirilstimme im