Hcllfeld — Hönniges.
225
Hell fei (1, die Herren vo
Ein altes westpliälisches Geschlecht, von dem schon Zweige imJahre 1256 vorkommen. Dem Sachsen-Weimarschen Geh. Regierungs-rath und Professor zu Jena, v. H., wurde vom Kaiser Franz für sichund seine Nachkommen im Jahre 1764 ein Anerkennungsdiplom aus-gestellt, und dasselbe später auch von preussischer Seite beurkundet.Diese Familie führt ein gespaltenes schwarz und silbernes Schild , imschwarzen Felde vier silberne Federn, im silbernen Felde drei Kosenunter einander, von denen die mittlere etwas gegen den Rand desSchildes gerückt ist.
Hei Irnich von Gottburg, die Herren.
Der Kurfürst Friedrich Wilhelm erhob am 18. Octbr. 1763 denOberstlieutenant seiner Artillerie Andreas H. mit dem Prädicat v. Gott-burg in den Adelstand. Das ihm beigelegte Wappen ist gespalten , indem linken silbernen Felde sind in der Mitte zwei halbe goldeneMonde, eben so oben, unten und in der Mitte ein goldener Sternvorgestellt. In der linken ebenfalls silbernen Hälfte steht auf grünemHügel ein schwarzer, ein Schwert in den Pranken haltender, nachder rechten Seite aufspringender gekrönter Lowe. Der Helm ist mitdrei Straussenfedern geschmückt. Decken schwarz und Silber.
Helwig, die Herren von, Bd. II. S. 363 u. 364.
1) Ernennung vom 2. Octbr. 1786. Wappen: Im silbernen Schildedrei schwarze Lanzen mit den Stielen unten übers Kreuz gelegt, dar-über ein grüner Kranz, auf dem Helme ein geharnischter Ritter mitgeschlossenem Visier, der ein schwarzes Kreuz in der rechten Handhält. Decken grün und Silber.
2) Der General-Major v. H. erhielt bei seiner Erhebung in denAdelstand folgendes Wappen. Im silbernen Schilde ein schwarzerpreuss. Adler und ein silbern und schwarzes Schach, dazwischen einrother Querbalken, auf dem Helme ein geharnischter Ritter, der injeder Hand eine Standarte hält. Decken schwarz und Silber.
Henckel von Donnersmark, die Grafen, Bd. II.
S. 369.
Das Wappen dieser Familie besteht in einem Schilde von achtFeldern. Der Schild ist nämlich dreimal in die Länge und einmal indie Quere gelheilt. Im ersten und siebenten Felde zeigt sich das imAdels -Lexicon beschriebene Stammwappen; im zweiten und achtenFelde ein rechts gekehrtes springendes Einhorn; im dritten und fünf-ten Felde ein einfacher Adler; im vierten und sechsten Felde aufeinem Postement von drei Stufen ein Antoniuskreuz. Auf den Helmenrechts der wachsende Löwe, in der Mitte der einfache Adler, linksein wachsendes Einhorn.
Henniges, die Herren von.
Im Jahre 1712 war Heinrich v. II. königl. preuss. Geh.-Rath undGesandter am Reichstage zu Frankfurt. Er war mit Elisabeth v.v. Zedlitz Adels-Lex. Suppl.-Bd. 13