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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Hclfenstein.

Opeln, gest. 1723, ward ihm am 24. März 1717 ein Sohn, JohannMichael, geboren, welcher als l'hilolog bekannt geworden ist. Alseiner der Gründer der thüringischen gelehrten und der sogenanntenfruchtbringenden Gesellschaft, dann als Conrector der lüneburgischenKittelakademie, endlich als Vorsteher des Gymnasiums zn Weimar sindeine Reihe von Dissertationen, Uebersetzungen und Gedichten in deut-scher und lateinischer Sprache von demselben erschienen, Alls seinerEhe mit Catharina Dorothea v Chüden, hatte er einen Sohn, Frie-drich Adolf, geb. 1768, welcher Philosophie und Medicin studirte,darin den Doctorgrad erwarb, jedoch nach seiner Verheirathung mitHenriette v. Klotlie atis dem Hause Hagen in Holstein daselbst Güterkaufte und königl. dänischer Etatsrath ward. Er hinterliess bei seinemim Jahre 1832 erfolgten Tode zwei Kinder, einen Sohn Ernsl, wel-cher gleich dem Vater im dänischen Staatsdienst steht und mit derGräfin Elisabeth Reventlow vermählt ist, und eine Tochter, Ilcnrietlc,verheirathet mit dem Freiherrn Karl v. d. Malsburg in Churhessen.Dieselben besitzen einen Antheil der Güter Hagen, Dobersdorf u.s.w.in Holstein, welche das Dlomesche Fideicominiss bilden. Der Chefder Familie besitzt ausserdem die adeligen Güter Niendorf und Keecheim Süden des Herzogthums unter dem Iloheitsschutze des lübeckischenFreistaates,

Das Wappen der Familie ist ein quadrirtes Schild, dessen erstesund viertes Feld rollt, das zweite und dritte weiss ist. Mitten querdurch das Schild ist ein schwarzer Balken, worin drei goldene Gra-natäpfel neben einander stehen. Auf dem gekrönten Helme ein ausge-breiteter Pfauenschweif. Die vorderen Iielindecken schwarz und Gold,die hintern rotli und weiss.

Als obengenannter Friedrich Adolf v. H., veranlasst durch Erwer-bung der Güter Niendorf und Reeche, im Jahre 1803 in die adeligeCirkeUJunker-Compagnie zu Lübeck eintreten wollte, ward eine Be-stätigung des alten Adels erforderlich, indem der Vater, und so bis-her auch der Sohn , denselben hatten ruhen lassen. Zugleich mit die-ser römisch kaiserl. Bestätigung erfolgte auch eine Veränderung desWappens, durch Setzung des Reichsadlers zwischen zwei Lorbeer-zweigen über denvHelm und eines Adlerllügels in das Wappen. Es istjedoch das ältere, oben beschriebene Wappen nach wie vor im Ge-brauch geblieben.

Die Familie führte in früherer Zeit den Titelt Edle Herren, derin neuerer Zeit herkömmlich mit dem Barons-Titel vertauscht wor-den ist.

Helfensteln, die Herren von.

Die uralte F'amiliö v. IL hatte ihr Stammhaus bei Ehrenbreit-stein, wo noch heute eine Bastion oder Fort nach ihnen benannt ist.Sie trug von Trier das Erbmarschallamt, von Nassau die VoigteiHarschheim zu Lehn und hatte ihren eigenen Lehnhof. Die Bliithedieses Hauses fällt in das löte, 16te und 17te Jahrhundert. Hum-bracht Taf. 256 Salver S. 589. v. Hattstein I. Th. S» 296.

Es führt dieses Geschlecht ein quefgetheiltes Schild, in der obernsilbernen Hälfte ist ein nach der rechten Seite vorschreitender Löwevorgestellt, die untere blaue Hälfte aber hält fünf kleine, in einenTriangel gestellte silberne Lilien. Auf dem Helme ist ein goldbordir-ter Hut angebracht, hinter demselben wehen fünf Straussenfedern, dieerste blau, die zweite in Silber, die dritte roth, die vierte in Silberund die fünfte blau. Decken blau und Silber.