Hattorf — Haupt,
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Hattorf, die Herren von.
Der Stammvater dieser Familie ist vom Kaiser Leopold I. am12. Juli 1703 in den Reichsadelstand erhoben worden. Sie gehört ur-sprünglich den braunschweigischen und hessischen Landen an. EinZweig derselben war jedoch auch im Mansfehlischen begütert, KailFriedrich v. H. war 1734 königl. preuss. Kriegsrath und Ober- Em-pfanger der Grafschaft Mansfeld, Herr auf Hedersleben. — BodoWilhelm v. H. war Oberforstrneister. Im Jahre 1806 stand ein Haupt-mann v. H. in dem Regiment von Braunschweig-Oels in Prenzlau; erist im Jahre 1S20 als Oberstlieutenant aus der Gensd'armerie geschie-den. M. s. Musshard in Monim. nobil. antiq. S. 280. v. Krohne 1J,S. 93. v. JVleding III. No. 307-
Haubitz, die Herren von.
Es kommt dieses Geschlecht unter dem Adel in Preussen vor, esstammt aber aus Sachsen, wo sein Stammhaus zwischen Grimma undKolditz liegt. In Preussen besass diese Familie die Güter Kaluschten,Seeben, Dietrichsdorf, Mallüven u. s. w. Samuel Sigismund v. H.starb am 20. April 1795 als Landrath zu Gross-Koschlau bei Soldau.Nach Schlesien waren schon am Anfange des löten Jahrhunderts Zweigegekommen, welche die Güter Herrendorf u. s, w. im Glogauschen er-warben. David v. H. aus dem Hause Herrendorf liegt in der Kirchezu Merschwitz bei Wohlau begraben; er starb im Jahre 1602.
Haudring, die Herren von.
Die v. H. kommen in Preussen vor. Georg v. H. war preussischerOffizier im Jahre 1784 zu Königsberg. Otto v. IL, vermählt mit ekterv, Leval, war russischer Genergl.
Haunold, die Herren von.
Dieses erloschene Geschlecht gehörte zu dem schlesischen Adel.Seine Stammhäuser waren Braesa und Romberg bei Breslau. Schonim 15ten Jahrhundert bekleideten Ritter aus demselben hohe Landes-würden. — Am 21. März 1506 trat Johann v. IL, Landeshauptmannim Fürstenthum Breslau, ein hochverdienter Mann, vom Schauplatz
des Lebens, — Achatius v. IL starb 1531 in derselben Würde,
Grcgorius v. II. war bis an seinen, im Jahre 1626 erfolgten Tod Com-mandant der Stadt Breslau. — Hans Sigismund v. H. feierte am 5.März 1710 sein fünfzigjähriges Jubiläum als Rath der Stadt Breslauund des Kaisers und starb den 16. April 1711 als der letzte seinesGeschlechtes. Durch 260 Jahre hatten Söhne aus diesem Hause imRathe zu Breslau gesessen. Das Wappen derer v. II. zeigte ein blauund weiss geschachtetes Schild, das von einein aus dem obern rechtenzum untern linken Winkel gezogenen Schrägbaiken durchschnitten ward.
Haupt, die Herren von, Bd. II. S. 349 u. 350.
Diese Familie besass auch die Güter Segenfelde und Pohle. KarlGottfried v. II,, königl, preuss. Major bei Prinz Ludwig Ferdinand inMagdeburg, starb am 3. März 1801. — Wappen. Sie führten im