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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Haselliorst Hatten.

Uckermark begütert und noch um das Jahr 1446 war ein Ritter Za-charias H. ein märkischer Vasall. Ob ausser dem obigen Wilhelmnoch andere dieses Geschlechts im Lebusschen Kreise jemals ange-sessen waren, sind wir nicht im Stande zu behaupten. M. s, Brock-mann Beschreibung der Stadt Frankfurt a. d. O. S. 46.

Haselliorst, die Herren von.

Diese adelige Familie gehörte dem Fiirstenthum Minden an, siewar aber auch im Lüneburgischen begütert. Mit Ludolpli Christianv^H., geb. 1681, ist das Geschlecht erloschen, er ertrank am 19. April1718. Seine Wittwe war Anna Agnesia v. Semplingen. M. s. Pt'ef-linger Gesch. I. Bd. S. 113. Gauhe I. Bd. S, 590. v. Meding giebtdas Wappen I. Bd. S. 35,

Hascnkamp', die Herren von.

Diese Familie heisst eigentlich v. d. Brüggenei genannt Hasen-kamp. Zwei Offiziere dieses Namens stehen in der Armee, einer imIsten Infant.-Regiinent zu Königsberg, der andere im 3ten Infant.-Regiinent ebenfalls in Königsberg. Ein Major v. Id., der früher indem Regiment v. Klebowski zu Warschau gestanden hatte, war nochim Jahre 1828 Major im activen Dienste.

Hasfort, die Herron von.

Eine adelige Familie in Westphalen, die früher auch Hasvoerdeund Hassver geschrieben vorkommt. Die Ritter v, Hasvoerde warenBurgmänner zu Dassel und Everstein. Schon 979 kommt Adelheids v.Hasvoerde vor. Im 14ten Jahrhundert soll das Geschlecht bei uns er-loschen sein,

Hastfer, die Freiherren von.

Schon im Jahre 1471 kommen in Schweden die v. II. vor, manhält sie für einen Zweig der in Deutschland bereits im 14. Jahrhun-dert erloschenen Familie v. Ilasfort oder Hasvoerde. In schwedischenund preussischen Diensten standen Edelleute aus diesem Hause. Hier-her gehört namentlich Karl Gustav Freiherr v. H., geb. am 12. Juli1770, königl. preuss. Artillerie-Lieutonant, vermäldt mit Wilhelminev. Klenke, Enkeltochter der bekannten Dichterin Karschin. InSchweden waren auch Grafen v. H., von denen besonders bekanntgeworden ist: Johann Jacoh v. H., Graf v- Gresenburg, Baron undHerr auf Koster, königl. schwedischer General-Feldmarschall. DieseFamilie führt im Schilde drei gekrönte Büffelköpfe und auf dem Helmeeinen vierten dergleichen zwischen zwei Bülfelhörnern,

Hatten, die Herren von, Bd. II. S. 339.

Der in unserm Artikel aufgeführte hochwürdige Weihbischof Sta-nislaus Andreas v. H. ist im Jahre 1838 zum Bischof von Ermlandund Abt von Oliva erwählt worden, in welcher Eigenschalt Derselbeden Eid am 21, Febr. 1838 zu Königsberg abgelegt hat,