Hartoch —■ Hase.
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seilen Hofe war. Zu Wolgast, Stralsund und Greifswalde warenZweige dieses Hguses verbreitet.
Hartoch, die Herren von.
Ein Capitain v. H. stand iin Jahre 1806 in dem Infant.-RegiinentChurfiirst von Hessen; er ist im Jahre 1815 als Capitain des 5tenwestphälischen l.andwehr-Infant.-Regiments gestorben. Gegenwärtigsteht ein Sohn desselben als Lieutenant im 26sten Infant.-Regiinent.
Hartranff, die Herren von.
Zacharias v. H. und Felshard war erster Scabinus zu Löwenbergin Schlesien, und wurde später Syndiens zu Bautzen, wo er am 1.April 1650 starb. Er hinterliess einen Sohn.
Hart wich, die Herren von.
Ein von denen v, Hartwig ganz verschiedenes Geschlecht. Ihmgehört der im III. Bd. S. 337 erwähnte Major v. II. an. Diese Fa-milie führt im gespaltenen blau und goldenen Schilde hier die auf derWeltkugel mit dem linken Fusse stehende Göttin, dort drei silberneSterne. Auf dem Helme wächst ein geharnischter, ein Schwert füh-render Arm, auf beiden Seiten desselben wehen zwei Straussenfedern,rechts eine in Silber und eine längere in schwarz, links eine längerein Silber und eine kürzere in schwarz. Decken rechts blau undSilber, links blau und Geld.
Hartwig, die Herren von, Bd. II, S. 336 u. 337,
Die v. H. führen im blauen goldgeränderten Schilde ein rotlresHerz, darüber geht eine goldene Strasse. Auf dem gekrönten Helmesteht ein schwarzer, die Flügel ausbreitender Adler, Decken blauund Silber,
Hase, die Herren von, Bd, II, S. 337.
Wilhelm H. war um das Jahr 1275 Schultheiss der Stadt Müll-rose , nach einem Privilegium, welches die Markgrafen Otto V. undAlbrecht Iii. dieser Stadt in dem gedachten Jahre ertheilten. Erscheint der erste Schultheiss der Stadt gewesen zu sein, welche vomMarkgrafen Otto III erst kürzlich erbaut worden war. Das Jahr derErbauung weiss man nicht, es inuss aber zwischen 1252 und 1267fallen, denn in dem ersten kam diese Gegend an den Markgrafen, indem andern starb Otto III. Dass Wilhelm H. ein Edelmann gewesensei, ist nicht zu beweisen, aber mit vieler Wahrscheinlichkeit zu ver-mnthen, theils weil es um diese Zeit gewöhnlich war, den StädtenEdelleute zu Oberhäuptern zu geben , theils auch, weil damals wirk-lich eine adelige Familie mit Namen IL bekannt war, sowohl in Pom-mern, als in der Mark Brandenburg. Von den pommerschen H. er-zählt Micrälius, dass sie wegen ihrer häufigen Räubereien im I5tenJahrhundert ausgerottet wurden, der märkschen erwähnt Karls IV.Landbuch an mehreren Orten (S. 86. 101. 154-. 156. 159. 161. 171.172. 173). Sie waren damals im Ober-Barnimschen Kreise und in der