Häsclcr — Hagemeister.
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und vierten blauen Felde eine fünfblättrige Kose, im zweiten rotlienFelde einen Eichenzweig mit Blättern und Eicheln, im dritten rothenFelde zwei gekreuzte Schlüssel. Im silbernen Mittelschilde einen Hahn.Zwei Helme; rechts ein linksgekehrter Hahn, links ein Adlerflug.
Häseler, die Grafen «.Herren von, Bd. IL S. 313.
Der in unserm Artikel erwähnte Valentin v. H., künigl. preuss.Geh.-Rath, hinterliess aus seiner Ehe mit einer v. Koppen oder Küp-ken eine Tochter, welche die Gemahlin des künigl. preuss. Geh.Staatsministers Ehrenreich Bogislav v. Creutz wurde. Ein Sohn Va-lentins, August v. H., wurde ebenfalls künigl. prenss. Geh.-Kath. ErWar Herr auf Häseler, Güsenrtz, Pleisiner und Dietrichsroda, undseine Gemahlin Johanna Christiane v. Cramer hatte ihm die Güter Al-tenstädt, Altstädt und Wolferstädt zugebracht. Ein Sohn ans dieserletzten Ehe war der in unserm Artikel gedachte Johann August v. II.,künigl. preuss. Geh.-Legationsrath; er starb am 24. April 1763. SeineGemahlin war Sophie Dorothea Grätin v. Podevils. Ein Sohn ausdieser Ehe ist der heutige Majoratsherr, Graf August Ferdinand v. II.,geb. am 15. Decbr. 1761; er ist, wie wir in unserm Artikel aufge-führt haben, am 7. Novbr. 1790 in den Grafenstand erhoben worden,und künigl. Kammerherr u. s. w. (nicht aber, wie das genealog. Hand-buch der deutschen gräflichen Häuser anfuhrt, Major beim lsten Garde-Uhlanen-Regiment). Ein jüngerer Bruder des Grafen Johann Augustv. II. war Friedrich August v. H., Herr auf Häseler und Alpenstädt,kurliirstl. sächsischer Oberforstmeister; er starb den 21. Decbr. 1729und hatte in der Ehe mit Eonise Wilhelinine v. Ilopfgarten zweiTüchter erzeugt, von denen Maria an Ahasverus Heinrich Reichs -grafen v. Lehndorf und Christiane an den Reichsgrafen Karl v. Schlip-penbach vermählt war. Es hatte ferner Johann August v. II. eineTochter, Johanna Joscpha , welche an Friedrich Freiherrn v Fritsch,herzogl. weiinar. wirkl. Geh.-Rath, vermählt war; eine zweite Toch-ter, Dorothea Elisabeth, wurde die Gemahlin des Freiherrn Peter v.llohenlhal, nachmaligem kön. sächs. Minister.
Unsen» Artikel ist auch noch hinzuzufügen, dass sich ein Astdes Hauses im Mecklenburg-Schwerinschen ansässig gemacht hatte.Von demselben waren zwei Brüder v. H. in preuss. Diensten, vondenen der ältere in dem Regiment Kaiser Franz als Lieutenant stand.Der jüngere stand ebenfalls früher als Lieutenant in diesem Regiment,und ist gegenwärtig Lieutenant bei den Garde-Husaren in Potsdam. ,
Hagemeister, die Herreu von, Bd. II. S. 315.
Diese Familie führt im Wappen ein aufrecht stehendes blauesSchild , welches durch ein an dem Rand gekrümmtes oder gezacktes,weisses oder silbernes Kreuz in vier gleiche Theile getheilt, und indessen Mitte, gleich einem Herzschildlein, eine rothe Rose mit gol-denen Bötzen zu sehen ist. Auf dem Schilde ruht ein offener adeliger,von der linken zur rechten Seite gekehrter, blau angelaufener, rothgefütterter, mit anhängendem Kleinod, zur Rechten mit Silber undblau, zur Linken mit roth und Siiber vermischt herabhängenden Helm-decken gezierter gekrünter Turnierhelm, aus welchem die schon be-schriebene Rose an einem mit grünen Blättern versehenen Stengel,zwischen zwei mit den Fachsen gegen einander 'einwärts gekehrten,wechselweise gleich den Helmdecken gefärbten Adlersflügeln hervor-wächst.