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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Hadeln Iläuleiii.

Hauptmann v. Tl.; er ist im Jahre 1822 ais Major und Chef des2ten Infant.-Regiments Garnison - Compagnie mit dem Charakter einesOherst-Lientenant aus dem activen Dienst getreten. Zwei Söhne des-selben dienen gegenwärtig als Lieutenant in dem Grenadier-RegimentKaiser Alexander.

Ha dein, die Herren von.

Ks gehört diese adelige Familie Westphalen an. Sie kommt schonlim das Jahr 1106 in Ostfriesland vor, von da wendete sie sich in dasLändchen Hadeln, und als sie im l4ten Jahrhundert von den sächsi-schen Herzögen vertrieben wurde, wendete sie sich in das KödingerLand, wo sie sich nach ihrem frühem Aufenthalte v. II. nannte. Inder preuss. Armee dienen zwei Offiziere dieses Namens, der ältereBruder im löten Infant.-Regiment zu Wesel, der jüngere ist dem 2teuBataillon des 13ten Landwehr-Regiments zugetheilt.

Hacftcn, die Herren von.

Rudolph de Chalillon de Cooq, Sohn Reinhold's v. Cooq und derGrälin Josela v. llennegau , vermählte sich mit einer Tochter desGrafen Heinrich v. Cnyck, iiberliess seinem Vetter, dem Grafen Ottov. Oelden, die von dem Hause Hennegau ererbten Güter bei Brestlind Leerdam , und erhielt dagegen die an der Waal und Maass lie-genden Herrschaften: Werdenburg, Nerynen, liiere, Opyken undmehrere andere Lehne. Die darüber ausgestellte Urkunde (ist vomJahre 1268. Rudolph's Sohn, Johann, nannte sich Herr v. Werden-burg. Dessen Sohn, Chatillon v. Werdenburg, heirathete Gerhilde,Erbtochter des Gisbert v. Auckel, Herrn zu Haeften und Kyfhoek,starb aber vor seinem Vater. Der aus dieser Ehe entsprossene Sohn,Rudolph, nahm den Namen Haeften von seiner Herrschaft an, behieltaber das alte Chatillonsche Wappen bei und nannte sich Chatillon v.II., auch de Cooq v. II. Er vermählte sich mit einer v. Broekhuysen,gest. 134t. Seine Nachkommen nannten sich Barone v. II., gehörtenzum Geldernschen Adel und waren eifrige Anhänger des Hauses Ora-nien und Mitglieder der Generalstaaten. Gerhard v. IL verheirathelesich mit Judith v. Baerl und wurde im Jahre 1653 vom KurfürstenFriedrich Wilhelm v. Brandenburg mit der Herrschaft Baerl im Für-stenthum Meurs und mit Doipstein im Herzogthum Cleve belehnt.Von ihm stammen die Herren v. I!. auf Erprath ab. Die holländischeLinie hat noch ihre Besitzungen an der Waal und Maass. WilhelmLudwig 7ferner v. II. ist das gegenwärtige Haupt des Hauses Er-bracht im Regierungs - Bezirk Düsseldorf. Zu Goch lebt FriedriehGeorg Heinrich v. II. Einer v. IL ist Assessor bei dem Landgerichtszu Cleve.

Hacncl von CronentJial, die Herren, Bd. ILS. 313.

Wappen: Ein gespaltenes, rechts rothes, links schwarzes Schild,im rothen Felde ein schwarzer Hahn.

Hänlcin, die Herren von, Bd. II. S. 313.

Das Wappen dieser Familie zeigt in einem quadrirten Schilde, im ersten