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Hagen — Halkc.
Hagen, die Grafen u. Herren von, Bd. IT. S. 318 ff.
Seite 318. Z. 10 v. o. muss es v. Dors teilt statt v. Donnstedt,und S. 318. Z. 16 v. u. Wolfs haken statt Wolfsklauen heissen. —Die Familie v. H. im Bichsfelde, von der auch die Grafen Hägen-Möckern abstammen, schreibt sich vom Ilagen. — Das Wappen derv. d. Hagen-IIohennauen zeigt im rothen Felde ein goldenes, mit derSpitze nach unten gekehrtes Wagenspreet mit zwei goldenen darübergezogenen Ringen. Ueber demselben schwebt eine Krone mit neunPerlen. Auf dem gekrönten Helme eine gekrönte wachsende Jung-frau, roth bekleidet, mit liiegenden Haaren, die linke Hand in dieSeite haltend, in der rechten Hand drei Rosen an Stielen. — Bs giebtim preuss. Staate noch eine Familie v. H., die wir im Adels-Lexiconnicht aufführten, ,zu welcher der Forstmeister v. II. zu Thale amHarz und der Oberförster v. H. zu Liinneritz bei Sonnenburg ge-hören. Diese führen 7 Rohrkolben (nach andern Wappen sieben Korn-ähren) im Schilde und auf dem Helme.
Haiin, die Freiherren von, Bd. II. S. 320.
Ks giebt in Ostpreussen Freiherren v. H., welche mit den meck-lenburgischen ein gleiches Wappen führen.
Hainsberg, die Herren von.
Wolf Maximilian v. II. auf Langenhaus war Kammerrath undOber-Bank-Repräsentant; er starb 1725. Seine Gemahlin war Catha-rina Agnesa Rockeisen v. Strausseneck. Aus dieser Khe lebten fünfTöchter und ein Sohn, Anlon Joseph Wenzel. M. s. König's Samml.
Hainsky, die Herren von.
Ein adeliges Geschlecht in Westprenssen und Pommern, aus wel-chem Johann v. H. zur Würde eines General-Lieutenants gelangte.Derselbe besass die Damnitzschen Güter im Kreise Stolpe, die er lauteinem Schenkungsbriefe vom 13. Juli 1721 dem Siegfried v. II. ab-trat; später linden wir diese Familie nicht mehr unter den adeligenGeschlechtern aufgeführt. Die Tochter des erwähnten Johann v. II.heirathete den in den Adelstand erhobenen Oberamtmann Johann Christoph Thile und nach dessen Tode den Landrath Friedrich Bogislavv. Puttkammer, wodurch die erwähnten Güter an die letztere Familiegekommen sind.
Halkc, die Herren von, Bd. II. S. 322.
Ein altadeliges Geschlecht. Gustav Georg v. II., geboren den12. Juni 1647 zu Berlin, war ein Sohn des zu Crossen in Schlesienim Jahre 1658 verstorbenen churbrandenburgischen Stallmeisters HansAlbrecht v. IL und der ebenfalls zu Crossen verstorbenen Clara Julianegeb. v. Ploto. Im Jahre 1655 ward obiger Gustav Georg v. H. Edel-knabe bei der verwittweten Churfürstin Elisabetli Charlotte von Bran-denburg; nach deren Tode im Jahre 1660 wurde er der LandgräiinHedwig Sophia v. Hessen-Cassel übergeben, wo er bis um das Jahr1669 blieb, alsdann mit Bewilligung und auf Kosten der Landgräiindie Universität Marburg und 1670 Rinteln bezog. Als die Prinzessin