Habichtfeld — Hackwitz.
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de II. als Zeuge in einem Privilegium, welches Heinrieh, Herzog inSchlesien, dem Bisthum Breslau am 23 Juni 1420 ausstellte. M. s.Lucae Chron. S. 241 und Dewerdeks Siles. Numisin. p. 173.
Habiclitfeid, die Herren von.
Ein vornehmes adeliges Geschlecht in Schlesien , welches ehemalsin Oberöstreich unter dem Namen Habichrigl geblüht hat. DasStammschloss gleiches Namens liegt in Ruinen, in dem sogenanntenMarchland-Viertel bei dem Marktflecken Zell, und es kamen die Güterdavon an die Grafen v. Salaburg. Reinprecht und Jiirge v. Habich-rigl verkauften das Schloss Habichrigl und die dazu gehörigen Güterdem Dechant zu Zwetl. Von da ging dieses Geschlecht nach Böhmen,wo es unter dem Namen Habicht v. Habichtfeld berühmt und sodannin Schlesien mit Gütern angesessen war. Siegismimd Augustin v. H.,auf Alt-Patschkau, Schwaminelwitz, Franzdorf u. s. w., war desfürstlichen Stifts Camenz Rath und Kanzler. Er starb den 10. Decbr.1734 und ist in der Stiftskirche zu Camenz beigesetzt. Seine Kinderwaren: 1) Caspar, Lieutenant und Auditeur in kaiserl. Diensten, indes Generals Grafen v. Petazzi Infanterie-Regiment. Er starb den5. Octbr. 1751 zu Bertog in Croatien, ohne Erben von seiner nurganz kurze Zeit gehabten Gemahlin, Franzisca v. Klanberg, zuhaben.2) Bernhard, war weltgeistlich, und starb, nachdem er sich verschie-dene Jahre in Rom aufgehalten hatte, nach seiner Zurückkauft inSchlesien. 3) Maria Barbara, vermählte von Kelder. 4) Franziska,vermählte v. Beer. 5) Johanna, vermählte v. Langenau. Im letztenJahrzehnt des vorigen Jahrhunderts ist auch dieses Geschlecht in derweiblichen Linie erloschen.
Das Wappen ist ein gevierteter Schild. In dem ersten und vier-ten goldenen Felde ist ein schwarzer fliegender Habicht, der im er-sten Felde im rechten, im vierten aber im linken Protil ist; daszweite und dritte Feld ist silbern, und darauf ein zum Streit gerich-teter, geflügelter goldener Greif, im zweiten Felde links, im drittenrechts sehend. Auf dem gekrönten Helme ist ein otfener weisserFlug, zwischen welchem der goldene links sehende Greif hervor-wächst. Die Helmdecken sind Silber und grün. Baron v. Hoheneckin Beschreib. Oberüstr. Tom. 11. p. 234. Ex Mscpt. fam.
II a b i c h t s t h a 1, die Herren von.
Eine mecklenburgische Familie, aus welcher Gottfried v. II. kur-brandenburgischer Rath und Leibmedicus des grossen Kurfürsten war.Sein Sohn, Gottfried Valentin v. IL, war 1724 mecklenburgischer Geh.Rath und Gesandter in Berlin. Seine Wittwe, eine geborne Baronind'Aubonne, starb 1740 in Berlin.
II a ck ein a 11 n, Herr von.
Der preussische Geheimerath und vormalige Professor zu Helm-stedt v. H. erhielt vom Kaiser Karl VI. ein Erneuerungs-Diplom sei-nes Adels. Siebmacher giebt das Wappen dieser Familie V. Th. S. 294,
Hackwitz, die Herren von.
In dem Regiment Königin-Dragoner stand im Jahre 1806 der