Gayling
— Geist v. Hagen.
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tes waren mit dem Orden in die nördlichen Länder gekommen. Im16. Jahrb. erwarb ein Ast das Gut Wat'dacten, ein anderer Lukiau. —Krtsimir Wilhelm v. G. aus Kurland, ging in prenssische Dienste, ererkaufte im Jahre 1776 das Gut Eichstädt bei Stendal in der Altmark,und wurde Land- und Ritlerschaftsdirektor; er hatte aus 2 Ehen 6Söhne und 3 Töchter. Der älteste dieser Söhne Kasimir Wilhelmstand im Regiment Garde, nahm seinen Abschied und war später Ober-Rechnungsrath und Präsident in Stettin. — Friedrich , der zweite derSöhne ist der von uns angeführte Generalmajor a. D. — Karl, derdritte der Brüder stand bei dem Regiment von Tschammer und bliebim Jahre 1814 als Hauptmann des 2. Infanterieregiments. — Nicht zubestimmen vermögen wir, ob die andern in unsern Artikeln erwähntenv. G. zu den gedachten 6 Brüdern gehören.
Gayling, die Freiherren von.
Diese freiherrliche Famiiie lieisst eigentlich Gaylingen v. Altheim,sie gehört den Rheinlanden an , wälirend eine Linie in Franken er-loschen ist. In der preuss. Armee stand ein aus dem Grossherzog-thum Baden gebiirtigter Baron v. Gayling u. Altheim als Oflizier indem Regiment Fürst Hohenlohe zu Breslau. Er ist nachmals in gross-herzogl. badensche Dienste getreten und war im Jahre 1828 Oberst-Lieutenant im Dragonerregiment v. Geissau. (M. s. Biedermann O.Tab.292. A. Tab. 199. Gauhe I. S. 106. Nr. 5. v. Meding II. Nr. 257.)
Gebauer, Herr von.
Ein Hauptmann v. G. stand bei dem Regiment v. Kowalski. —In Prenzlau starb 1772 eine Majorin v. G., geb. v. Ankerstein.
Gohr, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens kommt in den Marken vor.(M. s. Mushard S. 247 u. Lenzenstift Histor. von Halberstadt S. 39).
Gehren, die Herren von.
Nikolas v. G. ein sächsischer Edelmann kam im Jahre 146S mitdem Herzog Friedrich von Sachsen nach Königsberg, er war Hofmei-ster dieses Fürsten, und wurde 1476 Bürgermeister der Stadt Königs-berg. Dieselbe Würde erlangte sein Sohn Hans. Dessen Enkel Hein-hold wendete sich wieder nach Deutschland und wurde Professor zuRostock. — Weder er noch seine Enkel machten von ihrem Adels-stande Gebrauch, erst sein Urenkel Georg Ehrhardt G. erhielt 1778wieder ein Adelsdiplom. Er war praktizirender Arzt zu Gartow.Diese Familie führt im blauen Schilde einen blauen Spiegel, an dessenFuss sich ein silberner Stern zeigt, der sich auch auf dem Helmewiederholt.
Geist v. H a g e n, die Grafen u. Herren, Bd. Ii. S. 222.
Das liier beschriebene Wappen gehört einer süddeutschen Familiev. G., nicht aber der Familie G. v. II. an. Diese führte nämlich imsilbernen Felde drei Gemshörner (Haken) und auf dem Helme achtPfauenfedern oder Straussfedern.