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Garten — Gayl.
Schild, darin ist ein schwarzer nnd unter demselben ein silbernerTlausgiebel odef Sparren angebracht, zwischen beiden Sparren stehendrei Sterne, oben einer, unten zwei. Der gekrönte Helm ist mit dreischwarzen Stranssenfedern geziert. Die Decken sind rechts roth undSilber, links schwarz und Silber.
Garten, Herr von.
David v. G. soll einer der Anführer der Polen gewesen sein, die1327 die Mark verheerten. Die Sage erzählt, es hätten sich zwei sei-ner Untergebenen um ein schönes Frauenzimmer gestritten und G.habe den Streit dadurch geschlichtet, dass er den Gegenstand dessel-ben mit dem Schwerte in zwei Theile zerhieb, worauf die Helmzierdedes Familienwappens zeigt.— Diese Familie besass bis 1782 ein Burg-lehn in Storkow. Sie führt im weiss und blau gespaltenen Schildehier drei Sterne unter einander gestellt, dort einen goldenen aufsprin-genden Löwen. Auf dem Ilelm ein blaugekleideter Mann mit einemblossen Schwert in der Hand.
Gaudelitz, Herr von.
Wolf Geartj v. G kommt im J. 1649 als des Kurfürsten FriedrichWilhelm 's Kammerpage vor.
Gaudot, Herr von.
Diese adlige Familie erhielt am 21. Mai 1710 vom Könige Frie-drich I. eine Bestätigung ihres alten Adels. Sie führt ein blauesSchild, darin ist ein breiter goldener mit zwei schwarzen, gekröntenAdlern belegter Sparren vorgestellt, in jeder Ecke und unten in derMitte des Schildes steht ein aufspringender goldener Löwe, auf demgekrönten Helme zeigt sich der schwarze Adler wieder. Die Deckenroth und silbern.
Gaultier, die Freiherren und Herren von.
Der Stammvater dieses Geschlechts war Jean G., Major der StadtAiguesmorte in Langnedoc, der im Jahre 1550 lebte. — Peter v. G.hatte von Kaiser Karl VI. im Jahre 1721 ein Freiherrndiplom erhalten; erwar Geheimer Kriegsrath und Directcur des plaisirs zu Dresden undstarb am 28. Febr. 1742 daselbst. — Heinlich Franz G. de St. Blan-kart war mit der Tochter des Geheimenrathes und Generaiiiskaisd'Aniers und der Henriette Anne de Palleville vermählt. Er war derSohn des Ober-Gerichts- und Ober-Consistorialraths Franz v. G.
Gauvain, die Herren von.
Der Stammherr der nach Preussen gekommenen Mitglieder dieserfranzösischen Familie war Generallieutnant. Sein Sohn aber war 1730Ober-Gerichtsrath zu Stettin.
Gayl, die Herren von, Bd. II. S. 219.
Philipp v. G. erhielt am 1. Jan. 1573 vom Kaiser Maximilian II.ein Erneuerungsdiplom seines Adels.— Mehrere Zweige des Geschlech-