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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Gelbkc

Gcnglioven.

G clb k c, Herr von.

Sr. Majestät der jetzt regierende König hat den Major Gelbke,früher in der Garde Artillerie-Brigade und vormals Praeses der Ge-schiitz-Coininission in Berlin in den Adelstand ei hoben. Derselbe hatsich durch die Herausgabe eines mit vieler Pracht ausgestatteten Wap-penbuches bekannt gemacht.

Geldenwigt, die Freiherren von.

Dieses freiherrliche Geschlecht soll aus Halberstadt stammen, undvon da nach der Pfalz gekommen sein. Daselbst kommt ein Jo-hann Reichsfreiherr v. G. vor, dieser soll nebst 5 andern jungen Edel-leuten von dem Herzog v. Friedland (Wallenstein) aus Halberstadtmitgenommen worden sein. Er stellte sie dein Kaiser vor, der denjungen v. G. als Edelknaben in seine Dienste nahm, eine Schwesterdesselben Eleonora Katharina v. G. wurde die Gemahlin des GrafenChristian Karl v. Wersowetz-Sekerka. Diese Familie führte im blauenund silbernen Schilde, in der obern blauen Hälfte einen nach der rechtenSeite gehenden Löwen, darunter 2 silberne, und zwischen diesen einenrothen Querbalken, auf dem Helme wiederholte sich der Löwe. Deckenrechts blau und gold, links lotli und silber. M. s. Lenz Halberstädti-sche Stiftshistorie und Leuckfeld Antiipiitnles Halberslad.

Gelder (za Arzen), die Grafen von.

Diese jetzt gräfliche Familie stammt von einem natürlichen Sohneeines Herzogs von Geldern. Eriedrich Adolph Freiherr v. G. zu Arzen(Arssen) baierscher Kammerherr und Oberst, wurde am 15. Juli 1790von dem Kurfürsten Karl Theodor in den Grafenstand erhoben, erstarb atn 30. Mai 1831 zu Cöln. Gegenwärtig leben zu Bachem beiCöln die Grafen Friedrich Adolph und Karl Theodor v. Gelder.

Gellern, die Herren von.

Gabriel und Samuel v. G. Herren auf Blumenstein bei Marienburg,suchten im Jahre 1778 um die Erneuerung ihres Adels an. Wir lin-den aber keine Nachricht, dass ihnen ihr Ansuchen gewährt wordensei. Sie stiizten dasselbe vorzüglich darauf, dass Johann v. G. zuDanzig, dessen Rpitavium daselbst vorhanden ist, und Heinrich v. G.der in frühem Zeiten das Rittergut Lissau im Marienburger Werderbesass, ihre Vorfahren waren.

Genuin den, die Herren von.

Dieser adligen Familie in der Rheinprovinz, gehört an: FriedrichPeter von Gemünden, zu Medenscheid bei Coblenz.

Gcnglioven, die Herren von.

Johann Wendelin Ulrich v. G. kam aus Nürnberg in die Graf-schaft Mark , und lebte in den Jahren 1769 und 70 in den StädtenHagen und Werle, er machte verschiedene Pläne zur Landesverbesse-rung, die er der Regierung- einsendete, die aber keinen Gebrauch da-von machte. Dieser Edelmann hinterliess einen Sohn, der noch antAnfang dieses Jahrhunderts in der Grafschaft Mark lebte.