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Suppl. 1 = 5 (1842)
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GäfcrtsLcim

Gacrtner.

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und vierten blauen Felde drei goldene Sterne, oben einer, untenzwei, im zweiten und dritten rotlien Felde zwei übers Kreuz gelegtesilberne Pfeile. Das Herzschild ist oben silbern, unten in Silber undrot!) schräg getlieilt, in der obern silbernen Hälfte wird der doppeltekaiserliche Adler halb sichtbar. Das Hauptschild ist mit drei Helmenbesetzt; der erste trägt drei Straussenfedern, die äusseren silbern, diemittlere roth, der zweite den doppelten Adler, der dritte die Pfeilezwischen zwei golden und blau gevierteten Bülfelhörnern.

Gäfertslieim, die Herren von.

Anton Giifert in Mecklenburg wurde 1753 mit dem Prädikat v.Gäfertslieim geadelt. Sein Sohn war mecklenburgscher Kamnierjunker,und dessen Sohn, Friedrich Albrecht Julius v. G., war 1806 königl.preuss. Hauptmann im Inf.-Kegiment v. Arnim; er starb 1809 geistes-krank. Seine Wittwe war Auguste Friederike Schilling v. Canstein.

Gacrtner, die Freiherren nnd Herren von.

1) Die Freiherren v. G. stammen aus Sachsen, wo Matthias v. G.königl. polnischer und chursächsischer Ober-Commissarius der balti-schen Meerhäfen und Ober - Landbaumeister war. Sein Sohn, KarlWilhelm G., weloher die Rittergüter Röhrsdorf und Grahna in Sach-sen besass, war königl. polnischer und chursächsischer Kriegs- undOberappellations-Rath und zugleich Instructor der sächsischen Prinzen.Er wurde im Jahre 1749 als Reichs-Hofrath nach Wien berufen unddort geadelt, bald darauf aber in den Ueichsritterstand mit dem Prä-dikatEdler" erhoben, auoli samnit seinen Descendenten in die Ma-trikel der fränkischen Reichsritterschaft, aus eigener Bewilligung derletzteren, eingetragen. Er starb zu Wien im Jahre 1760 und hinter-liess, ausser zwei Töchtern, drei Söhne, welche unten mit A. B. undC. bezeichnet sind.

A. Der älteste derselben, Karl Friedrich v. G., ward in denReichsfreiherrenstand erhoben, und starb im Jahre 1778 zu Wien alskaiserl. Reichs-Hofrath mit Hinterlassung zweier Söhne, welche beidenoch leben. Der älteste derselben ist kaiserl. östreich. wirklicher Geh.Rath und Chef-Präsident des niederöstreich. Appellationsgerichts,Coinmandeur des ungarischen St, Stephanordens und Grosskreuz despreuss. rothen Adler- und des bairischen und königl. sächsischen Ci-vil-Verdienstordens. Der jüngere ist ebenfalls in Wien als kaiserl.östreich. Hofrath und Mitglied der höchsten Justizstelle angestellt, sowie auch Coinmandeur des ungarischen St. Stephanordens. Beide Brü-der haben keine Söhne, der älteste aber zwei Töchter, von welcherdie eine an den östreich. Obersten v. Mühlenwarth verheirathet ist.

B. Der zweite, August Gottlieb v. G., ward ebenfalls im Jahre1792 in den Reichsfreiherrenstand erhoben, und starb im Jahre 1807zu Dresden als königl. sächs. Kirchenrath und Ober-Consistorial-Prä-sident. Er hinterliess fünf Söhne, von welchen der älteste im Jahre1829 ohne Nachkommen als Regierungsrath zu Schleusingen verstorbenist. Der zweite diente als Hauptmann in der königl. sächs. Armeeund war Ritter des königl. sächs. St. Heinrichsordens und der fran-zösischen Ehrenlegion; er blieb 1809 in dem Kriege gegen Oestreich,ohne Nachkommen zu hinterlassen. Der dritte ist der noch lebendeGustav Wilhelm Freiherr v. G-, königl. preuss. Ober-Landesgericlits-