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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Gublenz Gacblcr.

o.

Gahlen z, die Herren von der, Bd. II. S. 208.

Das von uns beschriebene Wappen ist ganz richtig, aber danebengiebt es nocli ein anderes, wesentlich verschiedenes, das indess den-noch, wie Meding II, p. 255 bezeugt, ebenfalls richtig ist. Es zeigtim silbernen Schilde zwei aufrecht gestellte dreizackige Gabeln voneinem rothen Balken überlegt. Auf dem Hehne die beiden Gabelngekreuzt. Die Umschrift unseres Wappens nennt v. d. Gablenz zuDötlingen.

Gadendorf, die Herren von.

Die altadelige Familie v. G., früher auch Gottendorf genannt,die in Niedersachsen, namentlich auch im Braunschweigischen noch inneuerer Zeit begütert war, nachdem sie ihre Stammgüter in Holsteinverkauft hatte, kam 1525 nach Preussen, als Claus v. Göttendorf dieerste Herzogin v. Preussen, Tochter König Friedrich's I. v. Dänemark,in der Eigenschaft eines Hofkavaliers nach Königsberg begleitete. Krvermählte sich daselbst mit Barbara v. Falkenhahn, die ihm zweiTöchter und einen Sohn gebar. Von den Töchtern vermählte sicheine an den Freiherrn v. Heydeck, die jüngere an den BurggrafenFabian zu Dohna-Keichertswalde. Der Sohn vermählte sich ebenfallsund erzeugte wieder nur einen Sohn, mit dem das Geschlecht gänz-lich bei uns erloschen ist. Preuss. Archiv. Aug« 1793, S. 627. GauheI. 'fh. S. 450.

Gadow, die Herren von, Bd. II. S. 208.

Diese adelige Familie besass auch die Rittergüter Protzen in denMarken und Leppin in Mecklenburg. Caspar v. G., Herr aufProtzen und Leppin, starb 1689. Hans George v. G. brachte diein unserm Artikel erwähnten Güter Hugoldsdorf und Drechow, auchNeuhof an sein Haus, als er sich mit Anna v. Beer (gest. 20. Novbr.1752), vermählte. Der Sohn ans dieser Ehe und Erbe der mütterlichenGüter, Karl Luilwig v. G. (geb. 1719), hatte mit Sophia v. (luitzowaus dem Hause Sandau einen Sohn, Friedrich Karl Ludwig (geb.1774), der im Jahre 1790 seine beglaubigte Ahnentafel dem Joh.-Orden übergab«

Gacblcr, die Freiherren von.

Ein ursprünglich oberrheinisches Geschlecht. Wilhelm v. G.war Hauptmann unter dem Herzog Bernhard v. Sachsen-Weimar im30jährigen Kriege. Christian v. G. war königl. dänischer Oberst.Tobias Philipp Freiherr v. G., geb. am 2. Novbr. 1724, trat 1748 alsLegationssecretair in holländische Dienste und war mehrere Jahrehindurch Geschäftsträger der Republik in Berlin. Im Jahre 1754 trater in östreicbische Dienste als Commerzien- und Bergrath, wurde1762 Ilofrath, 1768 Staatsrath , 1782 wirklicher Geh.-Rath und Hof-canzlei-Vice-Präsident. Er starb am 9. Novbr. 17Ö6. In den Frei«*,lierrenstand war er im Jahre 1768 erhoben worden. Seine Gemahlinwar Maria v. Werth. Wappen. Ein quadrirtes Schild. Im ersten