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Frcsin
Frey tag.
Nicolaus Christoph v. F. diente als Offizier in der Garde Friedrich's II.und wurde bei Ilociikirch schwer verwundet; er vermählte sich 1772mit Luciii v. d. Becken. — Ihm s Joachim v. F. war 1720 königl.preuss. Oberstlieutenant; von seinen Brüdern stand Otto Dietrich inkönigl. dänischen, Christian Emst in kaiserlichen und Anton Casimirin holsteinischen Diensten. In der neuern Zeit und in der Gegenwartlinden wir diesen Namen nicht mehr in den Listen der preussischenStaatsdiener. — Die v. F. führen iin blauen Schilde einen offenensilbernen Ritterhelm, über welchem drei rothe Kugeln mit drei daraufgesteckten silbernen Straussenfedern angebracht sind. Dieser Helmzeigt sich eben so auf dem Schilde. M. s. Mushard p. 235, v. Krolinol. Bd. S. 304 u. s. f., Gaulle I. Bd. S. 423. v. Meding beschreibt dasWappen 1. Bd. No. 237. II. Bd. S. 238.
Frcsin, die Herren von.
Sie sind aus dem Liittichschen nach Preussen gekommen. Zuerstkommt Christian v. F. vor, der mit Anna Dorothea Kölln v. Jaskivermählt war. Caspar v. F., Oberst, Herr auf Gronau, Colinen undWonnen, hatte mit Christiane v. Korben mehrere Kinder.
Frendenberg, die Herren von.
Kine adelige Familie in Franken. — Georg Wilhelm v. F., kö-nigl. preuss. Oberamtmann. — Karl Christian v. F., kaiserl. russischerOberst, Senior seines Hauses, starb ain 8. Oct. 1796 in Sulzbach.
F r e u d e n Ii e i in, Herr von.
Friedrich Heinrich v. F., königl. preuss. Hauptmann a. D. in Mag-deburg, erhielt am 29. März 1763 das schlesische Incolat und kauftedas Gut Qualwitz bei Winzig.
Frey er, Herr von.
Johann F., ein wohlhabender Bürger und Handelsmann in Bres-lau, wurde am 23. Aug. 1707 geadelt. Kr starb am 23. Novbr. 1711und liegt zu St. Elisabeth beerdigt. Da er nur Töchter hinterliess,so erlosch diese Familie wieder mit dem Erhobenen, v. M. E. S.S. 141.
Frey tag, die Grafen, Freiherren und Herren von.
Ein vornehmes westphälisches Geschlecht, aus welchem Zweigezu den höchsten Staats- und Militairwürden gelangt sind. Man unter-scheidet verschiedene Linien und Häuser, als die v. Lövingholf, Gö-den, Buddenburg u. s. w. Die Freiherren v. F. stammen aus Reck-lingshausen, wo sie das Haus Lövingholf besassen. Schon im Jahre1300 kommen Ritter aus diesem Hause vor, und 1423 wurde Eberhardv. F. mit mehreren Gütern bei Jülich von dem Clnnfürsten der Pfalzbelehnt — Johann F. v. Lövingholf war mit dem Orden nach Lieflandgezogen und gelangte 1495 zur Deutschmeister-Würde. — Frans F.v. Lövingholf vermählte sich 1559 mit Almuth v. Oldenbockum zuGödens Erbtochter. Der älteste Sohn aus dieser Ehe, Haroy. F., schrieb