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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Freiburg Frese.

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Anhalt, wo nach der Reformation einer v. F. Prinzen-Erzieher war.Dessen Enkel, Friedrich Heinrich v. F., war anhaltischer Geh.-Rathund dessen Sohn, Murin Albert v. F., königl. prenss. Geh.-Rath; erstarb im Jahre 1711. Sein Sohn war königl. [ireuss. Kaintnerherr.Die Familie hat die Güter Gross- und Klein-Mehlow, Elsdorf, Vor-lau, Ramsin und Sandberg besessen und ist durch den Anfall desClmrkreises unter den ]>reussiscben Adel gekommen. Das Wappendieser Familie ist ein silbernes Schild mit einem abgehauenen Beine,und auf der auf dem Ritterhelm befindlichen deutschen Freiherren-krone steht ein schwarz und weiss geflecktes Lamm. Von dieseranhaltischen Linie stammen alle in preussischen Diensten gestandeneF.'s ab, und unter Friedrich I. war einer v. F. Stallmeister. Auchdienten einige in Oesterreich, wo sie den Freiherrentitel führten. Dieschwäbischen reichsfreiherrlichen Familien Freiberg, Eschenberg,Aschau, die aus der Schweiz abstammen, haben ihren Namen vondem bei Chur an der grossen Strasse von Italien liegenden Raub-schlosse Freiberg, einer uralten Römerburg. Die reichsfreiherrlicheFamilie leitet ihren Ursprung von der römischen Familie der Curiatierab. Wahrscheinlich aber sind die Familien in Schwaben, in Wiirtem-berg, Baden und Anhalt mit der reichsfreiherrlichen desselben Ur-sprungs. In dem bis 1517 geführten Stammbaum der anhaltischenLinie kommen Familien anspachischen und schwäbischen Ursprungsvor, z. B. Irmtraut und Falkenhausen, Bapzin wahrscheinlich istdie Familie also erst nach der .Reformation ausgewandert. Eine Fa-milie v. F. soll in Sachsen Freibergsdorf bei Freiberg besessen haben,doch weiss man nicht, ob und wo sie jetzt existirt. Eine Familiedieses Namens führt im Schilde einen stehenden, im Knie gekrümm-ten, am Schenkel abgehauenen nackten Mannsfuss, auf dem Helmeeinen springenden Widder.

Freiburg, die Herren von, Bd. II. S. 194.

Das Wappen der Familie dieses Namens: In einem der Längenach getheilten Schilde zeigt sich rechts ein Weinstock mit Traubenund Blättern, links die eine Stange eines Hirschgeweihs. Auf demHelme zwischen zwei Büfl'elhörnern die Stange eines Hirschgeweihs.

Freihold, die Herren von.

Es dienen in der Armee mehrere Edellente dieses Namens. Einerderselben ist bei dem Cadetten - Corps zu Berlin commandirt. Nichtzu bestimmen vermögen wir, ob es die Söhne oder die Neffen desim Jahre 1820 verstorbenen Hauptmanns v. F., der in dem Regi-ment v. Kalkreuth zu Marienburg stand, sind.

Frese, die Herren von.

Ein uraltes, adeliges Geschlecht im Königreich Hannover, das infrüheren Zeiten auch Fresen, Friesen und Vriesz geschrieben wurde.Als Stammherren der Familie erscheinen Gerhard und Diethard, dieum das Jahre 1250 lebten. Mit dem preussischen - brandenbnrgschenStaate standen die v. F. in mannichfacher Beziehung. Franz v. F.wurde 1552 Dechant zu Camin und 1367 Domprobst zu Colberg.Karl Geortj v. F., königl. preuss. Prem.-Lieutenant im Regiment v.Creutz, starb bei Maxen am 20. Novbr. 1759 den Tod der Ehre.

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