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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Fliehen Friedensbcrg.

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sich nach seinem mütterlichen Erbe Herr zu Göden (1624). SeinSohn, von einer Freiin v. Kiii|i]>hausen, Franz Ico Herr zu Gödens,wurde 1692 in den Grafenstand erhoben. Diese gräfliche Linie erloschaber schon wieder 1746 mit Burkhard Philipp v. F., kaiserl. Geil -Rath.Der Vater desselben, Franz Heinrich v. F., war am 24. Nov. 1692 alskaiserl. bevollmächtigter Minister in Berlin gestorben. Hierher ge-hören noch Franz Ludolph v. F., gest. am 7. März 1746 zu Berlinals Ober-Appellations- und Kriegsrath. Christian Wilhelm v F.,Oberst v. <1. A., ehem. Commandern- des Regiments v. Herzberg, gest.zu Bielefeld am 10 Mai 1804. (Vielleicht derselbe, der als Haupt-mann die eisernen Ladestöcke auf seinen Vorschlag in der Armeeeingeführt sah.) Im Hildesheiinschen und in den Marken war dieFamilie ebenfalls verbreitet. Der erstem gehörte der grossbrittanischeFeldmarschall v. F. an. In Schlesien erlosch die Familie v. Freytag-Fronleuten.

Das Wappen dieses Geschlechts zeigt im blauen Felde drei sil-berne Ringe, zwei oben, einer unten. Auf dem Helme stellen zweiblaue Flügel, jeder mit den drei Ringen belegt. Das Maus Gödenhat den schwarzen Löwen in dem Schilde und auf dem Helme. M. s.v. Krohne 11. Tli. S. 311. 312. Gauhe I. Bd. S. 428. 429,

Frieben, die Herren von, Bd. II. S. 196.

Die v. F. führen ein gespaltenes oder durch einen doppelten Fa-den in zwei Theile der Länge nach getheiltes Schild. In der rechtensilbernen Hälfte ist ein Flügel des preuss. schwarzen Adlers, in derblauen linken Hälfte aber sind drei schwebende goldene Sterne vor-gestel't. Auf dem Helme liegt ein halb schwarz und weisser, halbblau und goldener Bund, darauf wächst zwischen zwei Biiffelhörnern,von denen das rechte silbern und schwarz, das linke blau und goldenist, ein gerüsteter, ein Schwert schwingender Arm. Die Decken sindrechts schwarz und silbern, links golden und blau.

Friedeborn, die Herren von.

Michael v. F. war königl. schwedischer Geh. Ober-Appellations-rath. Dessen Sohn, Paul v. F., starb 1722 zu Cleve als königl. preuss.Geh. Regierungs- und Kriegsrath. Alexander v. F., königl. preuss.Oberst und Cominandant von Cüstrin, starb 1752. Kr hatte von Char-lotte Weiler zwei Söhne, die als Offiziere in der Armee dienten. EineTochter von ihm vermählte sich mit dem Landrath v. Gloger zuFrankfurt a. d. O. Wir haben weiter keinen Zweig dieses Geschlechtsmehr aufgefunden.

Friedensberg, die Herren von.

Conrad Franz Friedl aus Westplialen wurde in der Mitte des 17tenJahrhunderts Professor zu Stralsund. Sein Sohn, Moriz ConradFriedl, wurde am Ende des 17ten Jahrhunderts vom König Karl XII.mit Beilegung des Namens v. Friedensberg geadelt. Er besass denRittersitz Klein-Klissow und hinterliess bei seinem am 11. Aug 1722erfolgten Tode eine Wittwe geb. Volkmann, Tochter des Bürgermei-sters Volkmann zu Stargard, und zwei Töchter, Catharina und Chri-slina.