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Dcrp — Dcutccom.
Knkel Quirin v. D. war kurbrandenburgscher Kammerlierr, um dasJahr 1618. Um dieselbe Zeit lebte auch Juliatin Quirin v. D. Unterdessen Sohne Christian theilte sich das Hans in die Linien zu War-weiden und Agnitten. Johann Quirin v. D. hatte mit Elisabeth v.Wilmersdorf zehn Kinder gezeugt. — IVolf Ernst v. D. auf Agnitten,königl. preuss.Major, vermählt mit Maria Eleonore v. Birckhahn, hin-terliess ebenfalls eine zahlreiche Naclikommenschaft; er starb 1727.Gegenwärtig linden wir in den Listen der Armee keine Kdelleute die-ses Namens mehr. — Es führt diese Familie im blauen Schilde einengoldenen Ast mit vier breiten Blättern, auf dem Helme aber einenschwarzen Kopf mit Hirschgeweihen, zwischen denen der Ast liegt.M. s. das preuss. Archiv Jahrg. 1791. S. 318 u. 319.
Dcrp, die Herren van.
Emuliert van D., ans Holland, war königl. preussischer Oberst-lieutenant im Pionier-Ilegiment zu Neisse; er starb daselbst im Jahre175(1. Aus seiner Ehe mit Charlotte Minnigerode hatte er neun Kin-der. Von seinen Söhnen starb Leo jio M Cornelius v. D. im Jahre 1810zu Berlin als Ofliziant bei der .Stempelkammer, und Kurl Jacob v. D ,der als preussischer Ollizier aus der Festung Wesel desertirt war,wurde in langjähriger Gefangenschaft auf der Citadelle von Magdeburggehalten, wo er auch gestorben ist. Diese Familie führt oder führteim rothen Schilde einen silbernen Anker und auf dem Helme einesilberne Schärpe. Decken: roth und Silber.
Der sc Ii au, die Herren von', Bd. I. S. 410.
Der erste, der von diesem Geschlecht vorkommt, ist Theophilv. D. Er war 1819 kurländischer Rath und Abgeordneter am kaiser-lichen Hofe zu Wien; in gleicher Eigenschaft wurde sein Sohn Chri-stoph beim Kaiser beglaubigt. — Christian Reinhard v. D., der vonuns angeführte General, wurde als Oberstlieutenant 1722 Oberhof-meister lies Markgrafen Älbrecht, Heermeisters zu Sonnenburg. DasWappen ist in dieser uns nachträglich zugekommenen Mittheilung ganzwie in unserm Artikel beschrieben.
Dcsbarrcs, die Herren von.
Das Wappenbuch der preussischen Monarchie giebt das Wappeneiner adeligen Familie dieses Namens folgendermassen: Sie führt einquadrirtes Schild, im ersten und vierten silbernen Felde ist der Halsund Kopf eines schwarzen Adlers vorgestellt, das zweite und dritterothe Feld ist von drei silbernen schrägen Balken durchzogen. Aufdem Helme wiederholt sich der Adlerhals. Die Decken sind rechtsschwarz und Silber, links roth und Silber.
Deute com, die Herren von.
Johann v. D. war 1676 churfürstl. brandenbnrgscher Rentmeisterzu Bochum und starb 1692. Sein Sohn Caspar v. D. und sein EnkelJohann Caspar v. D. waren ihm im Amte gefolgt. Der Sohn desLetztern, Johann Friedrich v. D., war 1702 Hof-Gerichts- und Justiz-rntli, und wurde 1748 Geh.-Justizrath und IIofgerichts-Direktor. Erwar auch Herr auf Steinhoven. Aus seiner Ehe mit Elisabeth Lake-