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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Cäminerer Campieur.

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C,

Cämmerer von Preis.

Eine adelige Familie dieses Namens kam ans Thüringen nachPrenssen. Im Jahre 1600 lebte daselbst Georg Cämmerer v. P. aufPowegen im Amte Fischhausen. Er war mit einer von Nesselrodevermählt. Aus dieser Ehe lebt ein Sohn Heinrich C. v. P. und zweiTöchter. Von ihnen vermählte sich die jüngere mit einem v. Kamke.Diese adelige Familie ist im 17. Jahrhundert erloschen.

Caila, die Freiherren von.

Sie stammen ursprünglich aus Burgund, wo sie den Namen lTIer-niet v. St. Hippolyte führten. Dieser Familie gehört an der kursächs.General Peter v. C., der während des sächsischen Reichs-Vicariats inden Reichsfreiherrnstand erhoben wurde, und im Jahre 1744 zu Chem-nitz starb. Sein Sohn Peter Ernst v. C. war Hauptmann nnd Adju-tant bei seinem Vater und starb schon 1742 zu Berlin. Seine Mutterwar Johanna Sophia v. Klix. Ernst Göttlich Freiherr v. C. stand1806 als Hauptmann bei dem 3. Bataill. des preuss. Inf.-Regim. vonKaufberg in Danzig, er wurde im Jahre 1808 Commandern' der Dan-ziger Stadtmiliz, und starb im Jahre 1824, so viel uns bekannt ist alsder letzte seines Geschlechts.

Caillat, Herr von.

Ein Edelmann dieses Namens steht in der Gegenwart als Lieut.im 22. Inf.-Reg. zu Neisse.

Calden bach, die Herren von.

Diese alte Familie im Bergschen, Clevischen und Jüliclischen, kommtauch häufig unter den Namen Pens oder Penser v. C. vor. MoritzP. v. C. blieb als schwedischer Oberst bei Leipzig den 7. Sept. 1631.

Callenberg, Herr von.

Der polnische Artillerie-Major ./. P. v. C. erhielt am 28. Novbr.1770 vom König Friedrich II. ein Anerkennungsdiplom seines altenAdels. König giebt in seinen handschriftlichen Sammlungen eine Ab-schrift dieses Diploms.

Campier, die Herren von.

Eine aus Frankreich nach Preussen gekommene Familie, welchebei Neidenburg, Osterrode und Riesenburg ansässig war, wo nämlich dieGüter Thiersparter, Dietersdorf und Neuguth ihr angehörten. LeopolilWilhelm v. C. besass 1727 Neuguth. Er hatte zwei Söhne. Aus demHause Dietersdorf lebten in der Mitte des vorigen Jahrhunderts dreiSöhne, Wilhelm, Leopold und Johann. Noch in der neuesten Zeit ha-ben Offiziere dieses Namens in der Armee gestanden, die sich jedochzum_Theil v. Campieur schrieben.

Campieur, die Herren von.

Ein adeliges, aus Frankreich nach Preussen gekommenes Ge-schlecht, das im silbernen Schilde einen schwarzen aufspringenden Lö-wen und auf dem Helme einen wachsenden wilden Mann führt.