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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Burski Bnxdorf.

aber rotli oder rubinfarbig ist, in ihren beiden Händen auf der Brustden im Herzschild gemeldeten grünen Rautenkranz haltend, um denHals eine Krause und auf dem Kopfe einen breiten rothen Hut hat,darauf sieben weisse oder silberfarbige türkische Bunde oder Turbans,(so denen v. B. anererbtes altadeliges rittermässiges, vorher angeführ-tes Wappen) darauf sieben Fahnen, viere nach der rechten Hand, unddrei nach der linken Seite, halb rotli und halb weiss, wechselsweise,dass, wenn die Stange rotli, so die Fahne weiss, hingegen wenndie Stange weiss, die Fahne rotli erscheint, M. s. Schönberg II. Bd.fol. 818339 mit einer Ahnentafel, Melissantes XII. Bd., von KrohneI. Bd. S. 126 u. s. w."

Burski, die Herren von.

Eine adelige Familie in Polen und Preussen. Im 31. Inf.-Reg. stehtgegenwärtig der Major v. B., Ritter hoher Orden, namentlich des eiser-nen Kreuzes 1. Classe, erworben beim Sturm auf Wittenberg. EinCap. v. B. schied 1818 aus dem 3. Inf-Reg., er hatte bis 1806 in deroberschlesischen Füselierbrigade gestanden.

Busch mann, die Herren von.

Eine adelige Familie in Cöln, wo Anton v. B. lebt. TheresiaV. B. starb am 1. Jan. 1831 im Kloster der Carmeliterinnen zu Düs-seldorf und bestimmte in ihrem letzten Willen ein bedeutendes Capitalzu einer Armenstiftung.

Buxdorf, die Herren von.

Die von B. oder Boxdorf schienen im vorigen Jahrhundert bei unsfast ausgegangen zu sein, während noch in neuerer Zeit einzelne Mit-glieder dieser Familie vorkommen; wie der Oberstlieut. v. B. bei denInvaliden, frühere Commandern' der Invaliden - Compagnie vom Reg.Pircli, der aus der Lausitz gebürtig war und 1821 gestorben ist. Schon1119 kommen die v. B. unter den Rittern vor, die dem Turnier zuGüttingen beiwohnten. Dietrich v. B. war vom Jahre 146366 Bischofvon Naumburg und Zeitz, (nach andern Aut. war dieser Prälat ausdem Geschlechte der Burgsdorfer). In der Nieder-Lausitz besass dieseFamilie den Rittersitz Schlaberndorf bei Luckau, sie war im 17. Jahr-hundert auch in Schlesien und im Magdeburgischen begütert. Ihr Wap-pen zeigt im silbernen Schilde den Kopf eines rothen Widders oderSchafbocks, derselbe wiederholt sich auf dem Helme. Siebin. 1. Th.S. 559. M. s. Spangenbergs Adelspiegel II. Th. S. 186. 196. Gauhe,I. Th. S. 229. Sinapius II. Th. S. 559. v. Hellbach I. Th. S. 213.