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Canncgicsser
Carlsburg.
Cannengicsser, die Herren von.
Conrad v. C. aus «lein Hessischen gelangte zur Würde eines kii-nigl. preuss. Geh.-Finanzrath und starb am 29. Aug. 1729 zu Berlin.Kr liinterliess einen Solin, Leonhard Heinrich v. ('., der am 29. Mai17.12 in Berlin starb. Diese Familie führte ein quadrirtes Wappen-schild, das erste Quartier zeigte einen schwarzen Adlerfliigel, «laszweite eine Giesskanne, das dritte den Kopf eines Edelhirsches, dasvierte wieder einen schwarzen Adlerflügel. Auf dem Helme wieder-holten sich diese Adlerflügel.
Caprivi, die Herren von, I. Bd. S. 349.
Jidius Leopold v. C., der Vater des in unserm Artikel erwähntenOberst v. C., war griifl. Stolberg. Canzler und mit Dorothea Maria v.Grambo vermählt, die im Jahre 1740 den gedachten Sohn gebar.
Carawi, die Herren de.
Ein ans Italien nach Preussen gekommenes Geschlecht, das imHauen Schilde drei Sterne, oben zwei und unten einen, fühlte, dazwi-schen aber ist ein nach der rechten Seite laufender Windhund mit gol-denem Halsband vorgestellt. Auf dem Helme liegt eine Edelkrone.M. s. Königs Wappenbuch. S. 48.
Carcani, die Herren von, I. Bd. S. 350.
Diese Familie verehrte als Staminherrn einen berühmten, unterKaiser Leopold I. in hohem Ansehen stehenden Ingenieur.
Cardinal, die Herren von.
Sie sind aus Liefland und Curland zu der Zeit nach Schlesiengekommen, als sich 1596 Herzog Adam Wenzel von Teschen mit Elisa-beth, Prinzessin von Curland vermählte. Obgleich der grösste Theilihrer Besitzungen, namentlich Perstez, Zaborzi und Cizowitz, im Ost-reich. Schlesien lagen, so sind doch auch Zweige in den preuss. Fiir-stenthiiinern ansässig und mit den von Beess, von Blacha und anderndiesseitigen Geschlechtern versippt gewesen. M. s. Sinap. II. B.JS. 561.
Carls bürg, die Herren von, I. Bd. S. 355.
Die unten angegebene Quelle berichtet aus der frühern Geschichtedieser Familie nach dem Ausspruche eines mit derselben genau be-kannten Mannes folgende ganz richtige Umstände. ,,Im Jahre 1652brachte Dietrich v. C. die Güter Sundhausen und Hayn durch eineForderung, so sein Vater Johann Dietrich, welcher zu Ende des 16.Jahrhunderts als schwedischer Oberstlieutenant verstorben war, an denDomherrn von Büren gehabt, an sich. Dieser Dietrich war anfänglichHofmeister bei dem Grafen von Sayn, nachher herzogl braunschw.liineburg. Drost- und Amtmann der Abtei Walkenried. Er liinterliessmit Emilia Augusta von Elding, aus dem Hildesheimischen, zweiSöhne und eine Tochter. Der jüngste Sohn Conrad Dietrich blieb