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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Bnrkersrode.

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Söhne erzeugt: Hans Christoph, so einige Zeit in französischen Kriegs-diensten gestanden, eine von Osterhausen zur Khe gehabt, aber ohneLeibeserben verstorben. Georg Friedrich , welcher 1699 verstorben,hat mit Hippolyte Magdalena von Trotte, aus Wartenberg in Teut-schenthal, 4 Kinder erzielet, als zwei Töchter: Catharina Elisabeth,des Kämmenaths v. Minkwitz auf Treutschen, und Hippoh/ta Chri-stiana, des kurfiirstl sechs. Hauptmanns Johann Rudolphs v. iL Plbrta,auf Puschwitz, Gemahlinnen; und zwei Sühne: Georg Rudolph , sodurch sein frühzeitiges Absterben die von ihm gemachte Hoffnung un-terbrochen, und Friedrich Heinrich, auf Marckrülilitz. lierzogl. Sachsen-Weissenfelsischer Kammerrath, welcher 1749 verstorben, mit ChristianaSophie Marschallin, aus ßrendt und Altengottern, drei Töchter: Chri-stiana Henriette/, so an den knrsächs. Obersten Karl Haubold von Weis-senbach auf Reichstedt, vermählt; Sophia Elisabeth und Charlotte Au-guste ; nebst folgende vier Söhnen nachlassend: Georg Adolph, Ober-Hofgerichtsassessor in Leipzig, so mit Johanna Charlotte von Arniuib,aus Düben einen Sohn, Samson Adolph erzeugt, Odomar Heinrich, so1762 als Premierlieut. gestorben ; Friedrich Adolph, kursüchs. Capitain,Carl Christoph, so als kursächs. Hauptmann 1771 unvermählt ver-storben. "

Das alte Geschlechtswappen der v. B. ist folgendes: Drei Sturm-pfähle mit vier rothen und drei weissen Spitzen, in Gestalt eines dop-pelten, in einander geschobenen roth und weissen Pferd- und Ross-kammes, der vier rothe und drei weisse Spitzen oder Zähne in einan-der geschoben hat. Auf dem adeligen Turnier- oder Ritterhelme ru-het ein roth und silbern gewundener Bund, aus welchem eine mit demGesichte auswärts gestellte Jungfrau bis auf die Fiisse in langen gold-gelben fliegenden Haaren aufwüchset, welche einen langen engen Leib-rock, der von Farben in der Mitte der Länge herab also unterschie-den, dass der hintere weiss oder silbern, der vordere aber roth oderrubinfarbig ist; mit ihren beiden Händen hält sie auf der Brust einengrünen Rautenkranz, um den Hals hat sie eine Krause und auf demKopfe einen breiten rothen Hut, darauf sind sieben weisse oder sil-berne türkische Bunde oder Turbans, und auf solchen sieben Fahnen,als vier nach der rechten Seite und drei nach der linken, halb rothund halb weiss, wechselsweise so, dass, wenn die Stange roth, dieFahne weiss, und wenn die Stange weiss, die Fahne roth erscheinet.Die Helmdecken sind roth und weiss."

In dem freiherrlichen Diploinate aber ist es folgendergestalt be-schrieben:Hin quadrirtes Schild, in dessen hintern, untern und vor-dem Obertheil ein doppelter, in einander geschobener, roth und weis-ser Pferd - oder Rosskamm, der vier rothe und drei weisse Spitzenoder Zähne in einander geschoben hat. Die vordere, untere und hin-ter obere Feidung weiss oder silberfarb, in deren Mitte ein eisernerlanger Anker, mit über sich gehenden Gegenhaken, auch über sichschwebendem Schwammholz, in Mitte der Quartirung ein weiss odersilberfarbenes Herzschild, darinnen ein griiner Rautenkranz; auf demSchilde zwei ' gegen einander gestellte, offen gekrönte Turnierhelme,der hintere mit blau, der vordere Helm roth, denen beiderseits weisserHelmdecken geziert; auf der hintern Krone ein auswärts gebogenesvordere Löwending, mit den Wallen oder Pratzen den im Schilde be-schriebenen eisernen Anker mit unter sich kehrenden Gegenspitzen an demgelben Schwammholz in der Mitte haltend. Auf der Vorderkrone desHelms aber aufwärts, mit dem Gesichte einwärts gestellt, eine Jung-frau bis auf die Füsse in langen gelben fliegenden krausen Haarenund einem engen Leibrock, der von Farbe in Mitte der Länge herabalso unterschieden, dass der hintere weiss oder silbern, der untere