Büttner — Bnrgwodol.
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Dilmar von Biissleben kommt als Zeuge init Andern in iler Bundes-Urkunde zwischen dem Grafen Albert von Gleichen und der Stallt Er-furt, und der Bestellung eines Schiedsgerichts für streitige Fälle zwi-schen beiden Theilen 1277 vor, und weiter noch in Documenten von1283, 1288, 1290; Dietrich v. B war Zeuge in dem Verkaufe derVoigtei, Gerichtsbarkeit und 30| Hufe Landes zu Gispern von demGrafen von Gleichen an mehrere Patrizier zu Erfurt 1291; Heinrichv. B., genannt der Schade, kommt in einem Lehnsconsense, den Ver-kauf eines Teiches zu Möebisburg und 2| Hufe Landes zu Rode be-treifend, als Zeuge vor, er besass zu Bussleben 10b Hufe Landes mitdazu gehörigen Höfen als gräflich Gleichisches Lehn und es kamendiese Güter von ihm an Ritter Herrmann von Coelleda, der 1333 die-selben dem Rathe von Erfurt verkaufte, an welchen der ganze Ortnach und nach gekommen ist. fl8l5 kam dieser Ort vom Fiirsten-thume Erfurt an das Haus Sachsen-Weimar.) Conrad v. B war 1313Mitglied des Raths zu Erfurt; wenn dieses Geschlecht erloschen, istunbekannt, nicht unwahrscheinlich stammt von obengedachtem Hein-rich genannt der Schade, das ehemalige thüringische Geschlecht Scha-den ab, er mag sich wahrscheinlich in den Fehden mit der StadtErfurt diesen Namen erworben haben.
Büttner, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens hat im löten Jahrhundert inSchlesien geblüht. Mehrere Mitglieder aus derselben waren Rathsherrenin Breslau, namentlich Caspnr und 1 t'ulf v. B. Des ersteren Monu-ment findet man in der Klisabethkirche zu Breslau, es heisst dar-auf: Cujus Munilicentia rebus larga piis darum nomen in orbegerit etc. Güntherwitz im Trebnitzschen, jetzt Eigenthum derervon Keltsch, wird als das Stammhaus derer v. B. genannt. Siescheinen längst erloschen zu sein. Ihr Wappen zeigte im gespaltenengoldenen Schilde einen rothen Greif, der in den Krallen einEisen hält und einen schwarzen Balken. Auf dem llelme wiederholtesich zwischen zwei rothen Flügeln der Greif. Die Flügel warenmit dem Eisen belegt, die Decken gelb und rotli und gelb undschwarz. Sinapius 1. Till. S. 311. Olsnographia P. 907.
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Von den Nachkommen des Jacob Buirette von Achen, ChevalierCa rls 1. v. England, Director der african. Compagnie, standen Isaac v.B. und dessen Sohn Johann Wilhelm v. 15., mit dem Prädicat v. Oeh-Iefeld, im preuss. Staatsdienst. Beide waren königl. Räthe und Mini-stex-Residenten bei der freien Stadt Nürnberg. Der Letzteie war miteiner Tochter aus dein angesehenen Hause Compoing vermählt.
Burgwedel, die Herren von.
Diese adelige Familie gehört Mecklenburg an. In Berlin starb1S22 der Oberst a. D., früher im Reg. Gr. v. Kuhnheim v. B. Erhatte zwei Söhne, die in demselben Regiment dienten. Der ältereblieb als Cap. des 4ten Inf.-Reg. 1813, der jüngere starb 1825 alsCap. im 9ten Inf.-Reg. Seitdem linden wir keinen Edelmann d. N.mehr in der Armee.