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Biilzingslöwcn — Biisslcbcn.
Johann v. I?. war Oberst uixl besass Grabow, Johann Conslanlin v. B.war Oberst-Lient. und Chef eines Grenadier-Bataill. Im Jabre 1806war Wilhelm v. B. Lieutenant in dem Hegim. v. Schenk und im Jahie1828 stand derselbe als Capitain im 16. Landwehrregiment. Hin an-derer v. B. stand damals als Premier-Lieut. in dem Regiment v. Borkezu Stettin, er starb als Oberstlieut. Seine Wittwe geb. Wissmannlebt zu Berlin. Bin Sohn aus dieser übe ist der Lieutenant v- B. indem Grenadierregiment Kaiser Alexander.
BülzingslSwen, die Herren von.
F.in altadeliges Geschlecht in Thüringen, im Ilerzogthuin Braun-schweig und im Fürstenthum Schwarzburg, aus welchem seit langenZeiten viele Mitglieder in der preuss. Armee gedient haben und nochdienen. In früheren Zeiten schrieb sich diese Familie auch von Bil-zingsleben, nach einem gleichnamigen Dorfe, das zwischen Franken-hausen und Weissensee liegt, und später an die von Helmold kam.Schon im 13ten Jahrhundert blühten die Bilzingslöwen von Ganglofs-sümmern. Aus dem Schwarzburgischen war der Oberst und Comman-dern- eines Dragonerreg. v. B., der 1S24 starb. Im demselben Jabre starbauch der Major v. ß., der bis 1S06 im Reg. v. Strachwitz und späterim 9ten Garn.-Bat. gestanden hatte. Iiiin Rittin. und Ritter des Ver-dienstordens v. B. stand bei der Gensd'armerie. Der im 6ten Küras-sierregiment als Major gestandene Leopold v. B. erwarb sich l8f^bei Arnheim das eiserne Kreuz erster Klasse und starb bald nach sei-ner Entlassung. Gegenwärtig ist Eduard v. B. auf Heynrode, königl.preuss. Landrath des Kreises Worbis., Siebmacher giebt I. B. S. ISAdas Wappen dieser Familie unter dem Namen Biilzingslebe. Es istim grünen Schilde ein silberner Lowe vorgestellt, dessen Kopf von ei-nem Helm mit gesch'ossenem Visier bedeckt ist, auf demselben liegteine mit fünf silbernen und rothen Fähnlein besteckte goldene Krone.Auf dem eigentlichen Wappenhelme liegt ein silberner, mit fünf Fähn-lein besteckter Bund. Die Decken sind weiss und roth. Man lindetauch Nachrichten über die von B. in Wolfs Kichsfeldischen Urkun-denbuch.
Biinau, die Grafen und Herren von.
Die von Biinau, von der Thüringischen Linie, waren der Grafenvon Gleichen ehemalige Lehnsleute, und hatten zu Erfurt einenadeligen Hof und Zinsen, so wie das Bürgerrecht. Ritter Heinrich v.B.-Ruttersberg kaufte im Jahre 1484 vom Gfn. Karl v. Gleichen Schloss,Stadt und Herrschaft Tannroda an der Ilm, zwischen Krannichfeld undBlankenhain. Gunther v. B. kommt in der Schlichtungs - Urkunde derFehde zwischen dein Grafen Ernst von Gleichen und Apeln von Stut-terheim, die von dem Landgrafen von Thüringen und Markgrafen vonMeissen 1413 geschlichtet wurde, mit andern als Zeuge vor, so wienoch in gleicher Eigenschaft in einer landgräiiieh thüringischen Be-lehnung für die Grafen von Gleichen 1415.
Büssleben, die Herren von.
Ein altes adeliges, schon lange erloschenes Geselllecht, dessenSlaimnort gleiches Namens, eine Stunde von Erfurt im jetzigenGross-lierzogth. Sachsen-Weimar liegt; von dem ehemaligen Rittersitze sind.keine Spuren mehr vorhanden, es besass auch das Patriz iat zu Erfurt.