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4 (1842) P - Z
Entstehung
Seite
470
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470 Verno Wedcmeyer.

Der schon verstorbene ältere Bruder dieses Obersten, FriedrichBoguslav v. T., war Capitain und Adjutant bei dem General Grafenv. Schwerin und Erbherr auf Pellen und Wilknitt, vermählt in zweiterEhe mit einer Gräfin v. Kunitz. Die aus dieser Ehe hinterbliebenenKinder sind Friedrich v. T., bisher Gesandtschaftsprediger in Korn,und dessen Schwester, welche mit dein Grafen Fink auf Jäschkendorfvermälilt ist.

Verno, die Herren von.

Der ehemalige Lieutenant und Adjutant im Ilusarenrcgiinentev. Usedom, Verno, zuletzt aggreg. Oberstlieutenant im 1. Husarenre-gimente und gestorben als Oberst a. J)., wurde von des jetzt regie-renden Königs Majestät mit dem Prädicate v. Klevenow in den Adel-stand erhoben. Seine Wittwe, geb. Sattler, lebt zu Berlin. Ein Sohnaus dieser Ehe, Karl v. Verno und Klevenow, ist Prem.-Lieutenantim Grenadierreg. Kaiser Alexander, ein zweiter steht im Civildienste.

Wcdeincyer, die Herren von.

Das altadelige vornehme Geschlecht der von Wedemeyer gehörtdem Herzogthuine Braunschweig und dem Eichsfelde an, wo esnoch gegenwärtig in hohem Ansehen steht und begütert ist. KonradWedeineyer, ein angesehener, reichbemittelter Bitter, leistete im J. 1576Bürgschaft für den Grafen Wilhelm v. Holstein, Schaumburg und Stern-berg , damals Dompropst zu Hildesheim, und wurde im J. 1582 vondem Herzoge Erich zu Braunschweig-Lüneburg mit dem freien HofeSt. Galli und mehrern anderen Ländereien und Voigteien belehnt; der-selbe war auch Burginann zu Eldagsen, und von daher schreiben sichdie Edelleute aus diesem Hanse: Wedemeyer, Burgmänner von Eldag-sen. Gegenwärtig besitzt die Familie v. W. das Bittergut Anroda imEichsfelde, welches früher eine Cisterzienser Nonnen-Abtei war undzwischen Dingelstädt und Mühlhausen liegt. Die Burgmänner Wede-ineyer v. Eldagsen führen im quergetheilten, oben schwarzen, untengoldenen Schilde einen oben goldenen, unten schwarzen Löwen, dernach der rechten Seite aufspringt, in der rechten Pranke einen grü-nen Palmzweig, in der linken aber einen silbernen Stern hält. Aufdem adeligen Turnierhelme liegt ein gold- und schwarzer Bund, aufdemselben ist der oben näher beschriebene Löwe verkürzt angebracht.