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4 (1842) P - Z
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Tippclskirch.

veräusserte, als: an den Kaiser Rupert die Hälfte von dem Markt-flecken Westhofen bei Alsey (1401); dem Pfalzgrafen Ludwig dasSchloss Imsweiler auf Wiederkauf (1421); an den Kurfürsten Frie-drich v. d. Pfalz die Kaugrafschaft, das Erbtruchsessenamt zu Alsey mitden Gütern daselbst, die Stadt Rockhausen nebst zehn Dörfern undseinen Antheil an der Wildgrafschaft um 4000 Fl. Seine Sühne,aus zwei Ehen: mit Maria, Grälin von Salm aus den Ardennen, dieihm drei Theile dieser Grafschaft zugebracht hatte, und Elisabeth vonHohenfels, als Engelbert, Georg, Otto und Reinhard, machten nach demTode des Vaters (14148) Einsprache gegen diese Verkaufe, und da derKurfürst sich nicht darauf einliess, so verbanden sie sich mit seinen Fein-den, Iii dein Gefechte bei Seckenheim blieb Georg (14t>7), Reinhardaber wurde bei der Eroberung des Schlosses Rupertseck 1470 von demKurfürsten gefangen genommen, und starb in der Gefangenschaft.Der Rangraf Engelbert musste daher die väterlichen Besitzungen mitdem Rücken ansehen und zog sich auf seine mütterliche Erbschaftzurück, wo er sich Raugraf von Salm nannte. Er war mit Ermesinavon Aulet verheirathet und starb in seinem 00. Jahre, da er urkund-lich 1501 vorkommt. Seine Söhne, Georg, Engelbert 11. und /Inns,hatten das Unglück, dass sie ihre mütterliche Erbschaft, die GrafschaftSalm, auf dem Wege des Prozesses mit dem Grafen Johann zu Rei-ferscheid durch einen Ausspruch des hohen Gerichts zu Luxemburgverloren. Engelberts Nachkommen, welche sich in die Linien derKaugrafen von Emprienne, Serainchamps und Biron theilten, sind amEnde des vorigen Jahrhunderts ausgestorben. Von ihnen machten sichbemerkbar: Philipp Theodor, Graf von Rougrav, Domherr zu Lüttich,Sein Bruder, Johann Amour, starb 1711 als kurcölnischer Kammerherr,und mit dessen Nelfen, Ludwig Ignaz Bonaventura, Domherr zu Liit-ticli und Abt zu Cinay, und Philipp Alexander flgacinth, ebenfallsDomherr zu Lüttich, Grossvicar und Propst zu St, Bartholomäus, wel-cher noch 17M0 lebte, erlosch dieses Geschlecht,

Der Kurfürst Johann Wilhelm v, d, Pfalz wollte seinen Kanzler,den Freiherrn von Wieser, mit der Herrschaft Baumburg und deinErbtruchsessenamt belehnen, da aber der Kurfürst mit Baiern wegendes Erbamtes in Collision gekommen, so liess man das Project fahren.Da die alten Genealogisten die Grafen von Bomeneburg mit den Kau-grafen von Boimeneburg öfters verwechselten, so entstanden in dengenealogischen Tabellen viele Unrichtigkeiten, um so mehr , indemspäter die Freiherren von Boineburg-Hohenstein raugräfliche Güter,z. B. Armesheim, bis zur französischen Revolution besassen. DerGraf Philipp Wilhelm v. Boimeneburg, der mit dem Kurfürsten JohannWilhelm in verschiedenartiger Verbindung stand, trat in Unterhand-lung die Kaugrafschaft gegen ein Aecpiivalent als Lehn zu erhalten,doch der Tod Beider I7lö17 vereitelte die Ausführung,

Das Wappen der Kaugrafen zu Alt-Raumburg ist ein in die Längegetheiltes schwarz und silbernes Schild, auf dem Helme ein runderHut mit zwei Pfauenwedeln rechts und links geziert. Das Wappen derKaugrafen zu Neu-Baumburg war das nämliche, nur die Helme hattenzwei Elephantenriissel, Auch findet man im Wappen zuweilen im sil-bernen Felde einen goldenen Stern, oder durch das ganze Schild ei-nen goldnen Turnierkragen.

Tippelskircli, ilie Herren von. Bd. IV. S. 269.

\ on hochgeehrter Hand erhalten wir folgenden ergänzenden undberichtigenden Aufsatz, die Familie v. T. betreffend.