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Liidcckc — Ncidliardt.
inniitteii blauen durchzogenen Balken, darin abermals drei weisseaufgerichtete Spitzwecken, die denen unten im Schilde durchausgleich sind.
Liidccke, die Herren von. Bd. III. S. 315.
Der Geh. Rath n. s. w. v. L. war auch Erbherr auf Niedersiktebei Braunschweig, und mit den Lehen der Familien v. Lehneisen,v. Asseburg und Stäupte fiir sich und seine männliche Descendenz,von den Herzögen von Braunschweig Durchlauchten allergnädigst be-liehen. Von den Nachkommen dieses wirksamen, fiir Fürsten und Va-terland thätigen Mannes belinden sich im Kurhessischen als SeniorFamiliae der pensionirte Major Günther Urban , und in der königl.preuss. Artillerie und im 36. Infanterieregimente die Lieutenants Wil-helm und Otto v. Lüdecke.
Marc es, die Herren von. Bd. III. S. 356.
Zur Berichtigung der im 3. Bande S. 356 gegebenen Nachweisungüber die Familie v. Marees bemerken wir: dass der königl. prenss.Landgerichtsrath zu Elberfeld, v. M., nicht der Sohn des Kabinets-ratlies de Marees zu Dessau, sondern des herzogt, anhalt-dessauischenKammerpräsidenten v. Marees ist. —■ Der alte französische Adel die-ses Geschlechtes wurde vor mehreren Jahren von dem Herzoge vonAnhalt-Dessau erneuert.
Naurath, die Freiherren von.
Zu dieser Familie gehörte die zu Breslau am 14. April 1835 ver-storbene und auf dem dasigen reformirten Kirchhofe beerdigte FrauKaroline, vermählt gewesene Baronin von Naurath zu Kranenburg,geb. v. Reitzenstein. Ihr Vater war der General v. Ileitzenstein, biszum Jahre 1780 Chef des Dragonerregiments No. 12 zu Greifenberg;ihre Mutter aber eine Tochter des ebenfalls schon längst verstorbenenGenerallieutenants v. Podewils, Chef des ehemaligen Kürassierregi-ments No. Ö zu Oppeln. Aus ihrer Ehe mit dem Landrathe Frei-herrn v. Naurath zu Kranenburg überlebten sie eine Tochter und einSohn. Der Letztere, Louis, ist Doctor der Medicin und Chirurgie zuBerlin, und verwahrt das dieser Familie zukommende Freiherrndiplom.In den Niederlanden und den Rheingegenden soll die Familie eben-falls nocli existiren. Ein Capitain dieses Namens stand 1794 zu Hei-ligenbeil im Infanterieregimente v. Brünneck, und ein Prem.-Lieute-nant im Regimente Towarzys No. 9 blieb 1809 bei Soldau.
Das mit zwei Helmen versehene Wappen enthält ein vierfachgetheiltes Schild mit einem Herzschildchen, in welchem letzteren sichein Kranich belindet, der auf einem Anker steht. Mit dem rechtenFusse hält er eine Kugel.
Neid Ii ar dt, die Grafen und Herren von. Bd.III. S. 243.
Indem rücksichtlich dieser Familie auf den Eingang des Artikels,die Familie des Grafen Neidhardt v. Gneisenau betreifend, verwiesenwird, ist hier noch das Folgende zu bemerken. Die Ulmer Gesclilech-