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Lcvetzow — Loefen.
preussische schwarze Adler, im 2. lind 3. goldenen Felde aber dasSchwert mit den Lorbeerzweigen. Das Hauptschild bedeckt eineneonperlige Krone. Die beiden Bilder des Hauptschildes wiederholensich auf dem \. und 3. ebenso gekrönten Helme, während der mitt-lere die Kleistschen Rosen mit den Knebelspiessen trägt, und eben-falls auf dieselbe Weise gekrönt ist.
Der Graf Kleist vom Loss führt durch Diplom vom 21. Jan. 1823ein in 6 Felder getheiltes Schild. Das 1. und 4. silberne Feld ent-hält den preuss. schwarzen Adler, das 3. und 4. blaue Feld einen sil-bernen aufspringenden Löwen. Von den beiden mittleren Feldern ent-hält das obere oder silberne die Kleistschen Füchse mit dem rothenBalken, das untere oder 5. rothe Feld den Lossischen Frosch zwischeneinem grünen Kranze. Das Hauptschild ist mit einer neunperligenKrone bedeckt, und diese mit vier Helmen besetzt. Der 1. trägt denAdler sitzend, der 2. ist der Kleistsche, der 3. der Lossische Fami-lienhelm, auf dem 4. steht der Lossische Löwe verkürzt. Fuchs undLöwe halten das Schild. Die Decken sind links schwarz und silbern,rechts blau und golden.
Lcvetzow, die Herren von.
Ein uraltes adeliges Geschlecht wendischer Abkunft, welches vieleGüter in beiden Fürstenthiimern Mecklenburgs erworben hat. Hier lie-gen noch die gleichnamigen alten Stammgüter des Hauses, namentlichkommt schon im Jahre 1304 Johann v. L. als Herr des Gutes [Le-vitzow vor. Nach und nach hat sich das Geschlecht in drei Liniengetheilt, nämlich in die von Marckow-Mistorff, in die von Schorrentinund in die von Lunow. Die Schorrentinsche war mit dem Landmar-schallamte in Wenden belehnt, sie ist aber, sowie die Lunowsche,längst erloschen, und es blüht demnach nur noch die zuerst ge-nannte Linie, von welcher sich mehrere Zweige auch im Preussischenverbreitet haben und ein Zweig in der Altmark begütert ist, nament-lich besitzt der Rittmeister a. D., Ritter des Johanniterordens, Dom-capitular zu Magdeburg und Halberstadt v. L. den Rittersitz IClaedenbei Stendal.
Die Familie v. L. führt folgendes Wappen: Ein silbernes Schild,darin ein aufrechtstehendes Fallgitter (dergleichen man in den Thorender Festungen gebraucht) von rother Farbe, und über dem unge-krönten Helme drei aneinander gesetzte Pfauenfedern von natürlicherFarbe, über welchen ein, dem im Schilde gleiches rothes Fallgitterzur Hälfte Überzwerg gelegt ist. Die Ilelnulecke ist gleich den imWappen befindlichen Farben weiss und rotli.
Loefen, die Herren von.
Diese adelige Familie hat nicht gleiche Abstammung mit demsächsischen Geschlechte der v. Loeben, sie stammt vielmehr aus derPfalz. Michael Loefenius, Doctor der Rechte und Geh. Rath desKurfürsten Friedrich V. von der Pfalz, wurde von Letzterm unter dem22. März lö04 in den Adelstand erhoben, und ist der Stammherr derFamilie. Seine Gattin war Agnes v. Est, die ihm dreizehn Kindergebar. Er bekannte sich zur refonnirten Kirche und starb im J. 1621.
Kurfürst Friedrich verlieh am 24. Aug. 1604 demselben das Land-sassengut Heimhof, unweit Amberg in der Oberpfalz gelegen, mit al-lem Zubehör, und liess ihm unterm 3. Decbr. desselben Jahres einen