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4 (1842) P - Z
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449
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Eltz-Rübcnacli.

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Reichslehn der Burg zu Eitz als triersclies Lelien zu empfangen. Erwar es mit gedachten seinen Agnaten und Mitberechtigten , die hier-über mit gedachtem Erzbischof in eine Fehde geriethen, auf welcheendlich im J. 1335 die Aussöhnung erfolgte. (Archiv. Eltzian. und Hist.Trev. dipl. t. 2. pag. 126.) Er war es endlich, der schon vorherim J. 1323 mit gedachtem Theodorich von Eitz und dem damals nochlebenden Werner Brender und dessen Bruder Heinrich von Eitz denersten Eitzer Burgfrieden errichten, und beschwören half. (Guden.t. 2. p. 1023.) Wilhelm, der jüngere, hatte einen Sohn, Juhann , denErzbischof Balduin zum Burggrafen in Bälden-Eitz im J. 1335 er-nannte. Auch dieser hatte im J. 1323 den Eitzer Burgfrieden beschworen; derselbe hatte auch Antheil an der Fehde wider den ErzbischofBalduin , aber nicht an der Aussöhnung genommen. (Hist. trev. dipl.1. c.) Es lebten folglich im J. 1323 und 1335 zwei Hauptpersonen desEltzischen Astes weissen Löwens. Johann war ein Sohn Wilhelm desjiingern, und Ladislaus scheint vielmehr ein Bruder dieses Wilhelmgewesen zu sein. Seine Gemahlin hiess Imagina.

d) Aus einer Ahnenprobe des Domherrn Gothnrd von Eitz vomJ. 1517 ergiebt sich, dass er ein Sohn Cuno's (14781524), ein En-kel Wilhelms (14291454) und seiner Gemahlin Katharina Blanckart(Wittwe 1481), ein Urenkel Ladislai (13821407) und seiner Ge-mahlin Jutta von Eitz, und ein Ururenkel Wilhelms und dessen Ge-mahlin Gertrud Orren gewesen sei. Der Zeitrechnung nach könntedieser Wilhelm, der in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts gelebthaben muss, da sein Sohn Ladislaus schon im J. 1382 grossjährigwar, ein Sohn jenes Ladislai gewesen sein, der vom J. 1323 bis 1335gelebt hatte. Es stimmen auch hierin die alten Eltzischen Stammta-feln Uberein. Inzwischen hat man bisher vom J. 1335 bis 1382 keineHerrn von Eitz weissen Löwens in Urkunden angetrotfen.

e) Landslott, der oben gedachte Urgrossvater des Domherrn Gothard,welcher in dem J. 1382 und 1407 in Urkunden vorkommt, hatte eineErbtochter des Johann, letzten Mannsstammes des Eltzischen Astesgelben Löwens mit den Bülfelshörnern, zur Gemahlin. Sie hiess Jutta(Gwitgin) und er erhielt hierdurch einen weiteren Antheil an Eitz.(Archiv. Eltzian. siehe oben.) Richard und die Mitgemeinen derBurg Eitz gelben Löwens, wurden im J. 1410 vom Erzbischof Wer-ner von Trier mit der Burg Eitz belehnt. (Archiv. Eltzian.)

f) Die Schwester der an Landslott im J. 1407 verehelicht gewe-senen Jutta von Eitz war Elyin, Gemahlin Cuno's von Kesselstadt.(S. oben.) Diese nannte im J. 1453 ihrer Schwester Söhne Landslotlund Wilhelm. Sie waren also Söhne des vorhin gedachten Landslott.Beide nahmen im J. 1454 den Johann von Schmidburg, genannt vonWildenburg, zum Burgmanne zu Eitz auf. Wilhelm ward im J. 1440vom Erzbischof Jakob, und im J. 1454 vom Erzbischof Johann mit sei-nem Antheile an der Burg Eitz und den übrigen trierschen Lehen be-lehnt. ihm ward sogar die Nachfolge seiner Töchter in die Lehenzugesichert, wenn er keine Söhne haben sollte. Er ehelichte im J.1430 Godleif, eine Tochter des Rheinhard Schnitz. Seine zweiteGemahlin war aber Katharina Blankhard von Ahrweiler, die iin J. 1481Wittwe war. Sein Bruder Landslott hatte mit seiner Gemahlin, Ka-tharina von Borscheid, einen Sohn, Johann, der ohne Erben starb.Wilhelm und Landslott hatten die trierschen Lehen ihres Vaters ge-theilt. Nachdem des Letzteren Sohn Johann ohne Kinder gestorbenwar, fiel dessen Antheil an Wilhelms Kinder und Nachkommen zurück,und diese erhielten immer eigene Lehnbriefe über jene Lehen, dieLandslott besessen hatte.

v. Zedlitz Adels-Lex. IV. 29