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Forckcnbeck — Forstner.
g) Wilhelm hatte seiner Gemahlin, Katharina Blankard von Ahr-weiler, ein Witthum verschrieben, und nach seinem Tode machte seinSohn Cuno im J. 1487 mit derselben einen Vertrag, worin er ihr einanderes Witthum zusicherte. Dieser hatte im nämlichen J. 1481 dieEva, älteste Tochter des Johann, Herrn zu bisch, geehelicht, und siemit Gütern zu Münster und einer Kornrente vom Hofe Kauwern be-witthumt. Im nämlichen J. 1481 erneuerte er mit Johann, Ulrich undBernhard von Eitz gelben Löwens den vorher im J. 1429 errichtetenEitzer Burgfrieden. Der von seinem Vater Wilhelm besessene Antheilan der Burg zu Eitz ward ihm als Lehen ertheilt, im J. 1490 vomErzbischof Johann, im J. 1503 vom Erzbischof Jakob, und im J. 1512vom Erzbischof Richard von Trier. Im J. 1524 ward er auch mit je-nem Theil belehnt, welchen seines Vaters Bruder Landslott, und naclidiesem dessen ohne Erben gestorbener Sohn Johann besessen hatte.
h) Cuno hatte alle Besitzungen des Eltzischen Astes weissen Lö-wens in sich vereinigt, aber seine Söhne Wilhelm, Anton und Quirinnahmen nach seinem Tode eine Theilung derselben vor. Sie warenin den Jahren 1532, 1541, 1549 und 1501 von den Erzbischöfen Jo-hann, Johann Ludwig und Johann mit den Lehenstücken ihres Vatersinsgesammt belehnt worden. Wilhelm, der älteste, ehelichte imJahre 1530 Johannetta, Tochter Philipps, Herrn zu Eitz-Pirmont. —Anton im Jahre 1538 Katharina Zand von Merl, und der jüngste,Quirin (Corein), im Jahre 1534 Susanna von Ottenstein. Diese dreiBrüder hatten anfangs eine Theilung ihrer väterlichen Verlassenschaftvorgenommen, als aber nachher der mittlere Bruder, Anton, ohne Lei-beserben gestorben war, so fand unter den beiden andern Brüderneine neue Abtheilung statt, wodurch hernach zwei Eltzische Linienweissen Lüwens entstanden. Die Nachkommen Wilhelms hiessen Herrenvon Eitz zu Eitz, und die Nachkommen Quirins sind die Herren vonEitz zu Riibenach. Erstere Linie starb im J. 1744 im Mannsstammemit Damian Lothar aus, und die Besitzungen derselben wurden deranderen Linie von Eitz zu Rübenach zu Theil.
Forckenbeck, die Herren von, II. Bd. S. 181.
Des jetzt regierenden Königs Majestät erhob am 19. October 1802den Hofrath und Director des Medicinal-Collegiums, Christian Frie-drich Forckenbeck, und den 11. November desselben Jahres den Ge-heimen Kriegs- und Domainenrath Maximilian Bernhard Forckenbeckin den Adelstand. Ersterer war vermählt mit Josephine v. Kaas, undstarb 1820. Nachkommen von denselben sind: Der Geh. Regierungs-rath und Generalconsul zu Helsingör, früher zeitweise Minister-Re-sident in Krakau, Ritter des rothen Adlerordens mit der Schleife, Aug.v. F. und der Oberlandesgerichtsrath Fr. v. F. zu Münster.
Das Wappen derselben ist ein blaues Schild, worin ein silbernerVogel mit aufgehobenen, nach beiden Seiten ausgespreizten Flügeln,sich befindet. Auf dem Schilde ruht ein blau angelaufener, frei offe-ner Turnierhelm, auf dessen goldener Krone der Vogel des Schildeswiederholt erscheint.
Forstner, die Freiherren von, II. Bd. S. 181.
Diese Familie ist im Besitze zusammenhängender Nachrichten ausder Mitte des 16. Jahrhunderts.
Statt Damberoy lese man Dainbenoy.