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Ctiruap — Dictfurth.
Hauptmann in den vielen Felulen gegen die Harzgrafen, von Hohen-stein, Stolberg u. m. a. Wulf Christian T., genannt v. 13., war 1770königl. preuss. Kriegsratli. Sein Sohn, Adam (gest. 1805), war königl.preuss. Kammeiherr. In der Armee belinden sich bis jetzt Einige die-ses Namens.
Die Grafen v. IJuttler von Clonebuch, genannt Haimhausen, sindaus Irland entsprossen von den Grafen v. Ormond und Ossor. WallerButtler, haiseil. Oberst, erhielt von Kaiser Ferdinand II. die HerrschaftHirschberg. Da er ohne Kinder starb, so hatte er schon früher seineNeffen Rirhard Buttler v. Clonemor und dessen Brüder Edmund undPoulestoun zu Erben erklärt, die im Jahre Iü8i von Kaiser Leopold I.in den Ueichsgrafenstand erhoben wurden. Ihre Nachkommen verkauften1722 ihre böhmischen Güter und besitzen im Königreiche Baiern dieHerrschaft Haimhausen, welche sie durch Heirath mit der Tochter desletzten Grafen von Haimhausen erhielten. S. Lang, Adelsbuch desKönigr. Baiern, S. 18.
Das Wappen der Freiherren v. Buttlar ist im rothen Felde einesilberne, mit den Tragbändern auf der linken Seite aufrechtstehendeButte; auf dem Helme ein goldenes Hifthorn, in dessen Mundstückedrei Stranssfedern, roth und weiss abwechselnd stehen.
Das Wappen der Grafen v. Buttler ist das nämliche, nur auf demSchilde ruhen fünf Helme; auf dem mittelsten das goldene Hifthorn,in dessen Mundstück drei Straussfedern; auf dem rechten zwei Büf-felhörner, in deren Mitte ein Piedestal mit einem Zirbelnussapfel;auf dem linken fünf Straussfedern, und auf jedem der beiden letz-ten ein Rennfähnlein.
Das der Treusche v. Buttlar ist ebenfalls in einem rothen Feldeeine mit den Tragbändern nach der Rechten gekehrte Butte, die sichauch zuweilen umgestürzt iindet, und ein mit drei Straussfedern, rothund silbern, gezierter Helm.
Das Wappen der Herren v. Buttlar in Hessen ist darin ver-schieden, dass auf dem Helme eine Wulst mit einer rothen Säulesich befindet, auf deren Spitze drei Straussfedern prangen, und in derMitte der Säule das goldene Hifthorn hängt.
Carnap, die Freiherren und Herren von. Bd.I. S.356.
Die Freiherrnwürde erwarb nur ein Zweig der Familie, Neffe desKreisdeputirten Eduard v. Carnap zu Elberfeld. Von dem freiherr-lichen Wappen unterscheidet sich das ursprüngliche Familienwappender v. C. dadurch, dass die silberne Zange mit einem Querstück ver-bunden ist, und wie dort im schwarzen, hier im blauen Felde steht.
Dictfurth, die Freiherren von. Bd. I. $.418.
Das Geschlecht der Freiherren v. Dietfurtli stammt aus dem Hal-berstädtschen, woselbst die Familie bis zur Mitte des 17. Jahrhundertsbegütert war. Der Stammsitz der Familie war die Burg Ditfurth ander Bode, eine Meile von Quedlinburg, Diese Burg liess der KaiserHeinrich, der Vogler, gegen die Hunnen um das Jahr 924 aufführen,und ernannte seinen Anführer der Reiterei zum kaiserlichen Burg-voigt, indem er ihm zugleich den Namen Diitesfurde beilegte. Alsnämlich Heinrich, der Vogler, nach einem Rückzüge an die Bodekam, und die durch den Fluss führende Furth suchte, fand sie derAnführer der Reiterei, und rief aus „ Düt is de furtb." Der Kaiser