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4 (1842) P - Z
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Halinkc.

Herr zn Verwolde, wurde im Jahre 1584 von dem Könige von Spa-nien von dem Generalpardon zn Ziitplien ausdrücklich ausgeschlossen. In von Steinens Westphälischer Geschichte, Th. II. Fol. 153, 156und 157 linden sich unter den Geschlechtsnachrichten der Familie vonl'ieck auch Nachrichten über die Familie von Haeften. Im Anfangedes 17. Jahrhunderts theilte sich die jetzt noch fortbestehende Familiev. Haeften in zwei Linien. Diedrich v. H., Herr zu Verwolde, wurdeder Stammvater der jetzt noch im Ilerzogthume Cleve ansässigenHerren v. Haeften. Gerhard v. H. v. Verwolde wurde im Jahre 1653von dem grossen Kurfürsten Friedrich Wilhelm v. Brandenburg mitBaerl im Fiirstenthume Moers belehnt und erhielt später auch nochDrüpt. Gerhard Wilhelm v. H. war General in holländischen Dien-sten und Gouverneur von Fiirnes in Flandern. Dessen Knkel sindder königl. preuss. Hauptmann a. D., früher im Regimente Kurfürstvon Hessen - Cassel, Wilhelm v. IL, aus dem Hause lirprath bei Xan-ten, und der königl. preuss. Hauptmann a. D., früher im Regimentevon Unruh, Kreisdeputirter Friedrich v. IL zu Goch. Der königl.Oberlandes-Gerichtsassessor v. IL zu Cleve ist ein Sohn des Letztern:der Premierlieutenant im 17. Landwehrregimente v. H. und der Lieu-tenant im 16. Infanterieregimente v. H. sind Söhne des Hrn. v. 11. zuHrprath. In der Mitte des 17. Jahrhunderts hat sicli einer der Herrenv. H. von Verwolde in Mecklenburg niedergelassen; von diesem stam-men die dort noch ansässigen Herren v. IL ab, und sind deren meh-rere noch jetzt in der königl. preuss. Armee. Hin Rittmeister v. II,,iin Regimente Garde du Corps liel auf dem Felde der Ehre in demGefechte bei Heinau in Schlesien mit seinem tapfern Commandeur,dem Oberstlieutenant Bockum, genannt v. Dolfs.

Die jüngere, v. Reinhard v. Haeften, Herr zu Ophemert und Ze-newynen , gestiftete Linie, welche im holländischen Geldern geblieben,ist im Mannsstamme durch das am 1. März 1800 und am 2'.'. Octbr.1802 erfolgte Absterben des holländischen Gesandten am kaiserl.österreichischen Hofe, Reinhard v. IL zu Ophemert, und des holländi-schen Oberstlieutenants Barthold de Coc(j v. IL, Herr zu Blitterswyck,Wansum und AIiriaer erloschen. Die aus dem Hause Blitterswycknocli lebende Wittwe des Letztern, nebst deren Töchter sind unterm17. October 1822 von dem Könige der Niederlande in den Baronen-stand erhoben worden.

Das Wappen der Herren v. II. besteht ans einem, von einem gol-denen Schildhaupte überstiegenen Felde, welches siebenfach senkrechtroth und blau gleichmässig getheilt ist. Auf jedem der blauen Pfähleoder Streifen belinden sich vier mit der Spitze nach Unten gekehrteEisenhüte. Das kleinere, obere, goldene Feld oder Schildhaupt ent-hält einen schwebenden schwarzen Turnierkragen (s. Lambell. DasOberwappen besteht in einem gekrönten offenen Helme mit einem Hals-kleinod und aus zwei mit den Hufeisen nach Vorn gekehrten Pferde-fiissen als Helmschmuck.

II a Ii n k e, Herr von.

Friedrich Wilhelm Martin v. Hahnke, Hauptmann und Compagnie-Chef des Cadettencorps, wurde durch Diplom, Berlin den 5. Novbr.1836, geadelt.

Das Wappen: ein an den nntern Ecken abgerundetes und in derMitte spitzzulaufendes Wappenschild mit einem Schildeshaupt. Im ro-then Schildeshaupt ist ein mit der Spitze nach der rechten Seite ge-richtetes Schwert von Stahl mit goldenem Griffe belindlich. Das Wap-