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Haeften.

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bei SchneidemiihI, und den jetzigen Landschaftsrath August v. Gra-bowski auf Dziembowo im cliodziesener Kreise.

Die Könige von Preussen, als Friedrich der Grosse, FriedrichWilhelm 11. und der jetzt regierende König, wie auch die Könige vonPolen, August II. 11. Hl., gaben in Ihren an mehrere Mitglieder der Fami-lie gerichteten Schreiben diesen den Grafen-Titel. Hoch hat die Familienie davon Gebrauch gemacht, und sich um das Diplom nicht beworben,

Ks giebt noch eine zweite Familie v. Grabowski, welche dasselbeWappen führt und aus derselben Procedenz herstammt. Derjetzige Krbe heisst Joseph v. Grabowski, Besitzer mehrerer Güter undwohnhaft in Grylewo im wongrowitzer Kreise. Der Vatersbruder die-ses Joseph v. Grabowski hiess Veter und wurde als Besitzer der Herr-schaft Wonwehw, im wirsitzer Kreise, im Jahre 1780 in den Grafen-Stand erhoben. Kr starb aber ohne männliche Krben.

Alle andern Grabowski, welche sowohl in Preussen als im Kö-nigreiche Polen und Kussisch Lilhauen wohnhaft sind, gehören nichtzu den zwei erwähnten Familien, und führen auch ganz andereWappen.

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lla eften, die Freiherren nnd Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht aus dem ehemaligen Herzogthume Gel-dern, zu dessen Kitterschaft dasselbe bis in die neueste Zeit gehörthat. Das Stammhaus, so wie die Herrlichkeit Haeften an der Wahlbei Bommel, im holländischen Geldern gelegen , wurde im Jahre 1608an Walrave v. Haetten, Herrn zu Haeften, Hellii und Herwynen, anseinen Nelfen Wolphert v. Brederode übertragen. Schon in alten Ur-kunden des 13. Jahrhunderts kommen Kitter dieses Geschlechts vor:Kitter Wolfart v. Arkel, genannt Haeften, im Jahre 1229, zur Zeit derKegierung des Grafen Gerhard von Geldern, Jahub v. II., Ritter,ist unter den Zeugen, welche die, vom Grafen Otto von Geldern denStädten Arnheim und Körmonde ertheilten, Privilegien im Jahre 1233unterzeichneten. Udo v. H. war ebenfalls Zeuge von Graf Otto vonGeldern im Jahre 1265 (s. Bondam Charten-Boek, Theil I. Fol. 577.Schlichtenhorst und Pontanus Historia Geldriae, Teschenmacher An-nales Geldriae, II. Fol. 490). Bei der Belehnung Herzogs Arnoldvon Geldern im Jahre 1429 waren die Ritter Otto v. II., Theoderichv. Vlodorf, Gisbert Pieck und Johann v. Zeller Lehnzeugen (s. Te-schenmacher Annales Geldriae, II. Fol. 515. v. Spaen, Historia Gel-driae, p. 259). Walrave v. II. unterschrieb als Zeuge den zwi-schen dem Herzoge Adolph von Geldern und dem Krzbischofe Ruprechtvon Cöln geschlossenen Vergleich im Jahre l4t>7; derselbe zogmit Philipp von Burgund gegen die Stadt Gent, und ergriff Parteifür den Herzog Arnold von Geldern wider den Herzog Adolph vonCleve (s. Teschenmacher Annales Geldriae, II. Fol. 515. J, FrancoisPetit, Chronique d'Hollande, Pars I. Fol. 409 und 480). Besondersthätigen Antheil nahmen die Herren v. Haeften an dem niederländi-schen Befreiungskriege gegen Spanien. Franz v. II., Herr zu Haeften,unterzeichnete als ftlitdeputirfer der verbündeten Kdelleute den derStatthalterin Herzogin Margaretha von Parma zu Brüssel am 25. Aug.1588 überreichten Friedensact. Diedrich v. H., Herr zu Gameren,Amtmann und Gouverneur von Bommel, wurde vom Herzoge Alba am30. Septbr, 1568 geächtet und aller seiner Güter beraubt; derselbeüberlieferte im Jahre 1572 dem Prinzen von Oranien die Stadt Bom-mel, und eroberte die von den Spaniern besetzte Stadt Meghem (siehePetit Chronique d'Hollande II. Fol. 121 und 245). Diedrich y , H.,