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4 (1842) P - Z
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Graliowski.

welchem die Procedenz aus Docnmenten hergeleitet werden kann, Iiiessllnrtmann auf Grabau Grabovvski, und lebte im Jahre 1525. Von diesemstammen die zwei grabowskischen Familien, welche bis heute nochdenselben Namen und dasselbe Wappen führen.

llnrtmann besass die Herrschaft Grabau, vermachte solche sei-nem Sohne Albert im Jahre 15fj8, dieser dem Thomas 1598, der demJakob 1 Fi'.», der dem Michael ttitiÖ, welcher Letzterer im Jahre 1674bei der Krönung des Königs von Polen, Johann III., von dem Schlo-chauschen Kreise Deputirter war und später dem Generallandtage derStände von l'reussen in Grandenz beiwohnte. Der Sohn Michaels,geb. 1(3(30, Andreas Theodor, besass ausser der Herrschaft Grabau nochdie Güter Sypniewo, Putzig, Jakobsdorff, Dobriz, Breitenfeld undZechlau, welche damals theils in der Woywodschaft Kaiisch, theils inPolnisch Pommern (jetzt fiatowscher Kreis) lagen. Dieser AndreasTheodor war im Jahre 1690 Landrichter des schlochauschen Kreisesund 1732 Senator von Polen und Castellan von Culni. Derselbe nahmunter König Johann III. (Sobieski) im Jahre 1b8f Theil an derSchlacht bei Wien gegen die Türken, und verlor dort den linken Arm.Fr schrieb sich immer auf Grabau Grabowski, ohne den BeinamenGotzendorf zu führen. Sein ältester Sohn, Adam Stanislaus, geb. 1698,wählte den geistlichen Stand, war Domherr zu Gnesen, Posen undLemberg, nachher Bischof zu Culm und Gesandter des Königs vonPolen, August IL, in Wien und Rom, und zuletzt im Jahre 1742 re-gierender Bischof zu Krmeland und des heiligen römischen ReichesFürst, dabei Comthur des Maltheserordens, Ritter des weissen Adler-und anderer Orden. Dieser Fürst-Bischof zu Krmeland, Adam Stanis-laus v. Grabowski, ist bekannt durch seinen Geist und Scharfsinn,wie auch durch den Kinffuss, welchen derselbe auf die Verwaltung despolnischen Reiches halte. Kr correspondirte sehr häufig mit dem Kö-nige von Preussen, Friedrich dem Grossen, welcher ihn sehr ehrteund als damaligen benachbarten regierenden Fürsten behandelte.Noch in ganz Krmeland finden sich Spuren seiner Wohltliätigkeit undFreigebigkeit durch Stiftung von Hospitälern, Kirchen und Schulen.- - Im Schlosse Heilsberg, welches er bewohnte, findet man überallnoch jetzt die Familienwappen im Schlosse und in der Kirche, das-selbe findet man auch in Braunsberg und Frauenburg, wo er beer-digt worden ist.

Dessen Bruder und zweiter Sohn des Andreas Theodor, NamensJohann, war polnischer Senator und Castellan zu Elbing und Danzig,wie auch Ritter des weissen Adler- und anderer fremden Orden. Krbesass ausser den Gütern seines Vaters noch die Herrschaften Dziem-bowo bei Schneidemühl, und Lesen bei Danzig. Mit seiner Gemahlin,gebornen Fürstin Corybut Woroniecka, zeugte er drei Söhne, Adam,Andreas und Ignatius. Letzterer starb ohne Nachkommen. Adam,geb. 1730, bekam die Herrschaften Sypniewo und Jakobsdorff imflatowsrhen Kreise, Lesen bei Danzig, und kaufte im Jahre 1790 dieHerrschaft Wetne im oborniker Kreise. Er war Starost zu Lipnound Ritter polnischen Orden. Die Kinder Adams waren: der heutenoch lebende Joseph v. Grabowski, Besitzer der Herrschaft Lickowoim obornicker Kreise, früher Oberstlieutenant in polnischen Diensten,jetzt Landschafts - Director zu Posen, und Adam v. Grabowski, jetztdessen minorenne Kinder und Besitzer der Herrschaft Wetne im obor-nicker Kreise. Der zweite Sohn von Johann, Andreas v. Grabowski,königl Kammerherr, hinterliess drei noch lebende Söhne, als: Josephauf Hutzig, Bunok und Rzadköw im flatowschen Kreise; Johann, Lieu-tenant a. D. in der königl. Armee, Besitzer der Herrschaft Gtupezyn