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Geiso.
demselben die Feldziige von 1813 —15 mit, worin er sich das eiserneKreuz 2. Classe erwarb, wurde 1833 Major und Chef der 10. Divi-sions - Garnisonscompagnie und staib kinderlos am 14. Novbr. 1835.Kr war vermählt mit Josephine v. Neumann.
Das Wappen dieser Familie besteht in einem ovalen, ungleichquadrirten Schilde. Das kleinere Feld oben rechts enthält drei fünf-eckige, in gleicher Linie stehende, silberne Sterne im blauen Felde;das grössere unten rechts einen rothen, an einem Baume aufspringen-den Löwen mit aufgesperrtem Bachen, herausgestreckter Zunge undaufgehobenem Schweife, im silbernen Felde; das grössere Feld obenlinks ein rother Thurm, mit Mauern zu beiden Seiten, Thurm undMauer mit Zinnen und Schiessscharten, ersterer noch mit einem Ein-gänge verseben, im silbernen Felde; das kleinere Feld unten linksdrei ins Dreieck gestellte, von oben anzusehende, französische silberneLilien im grünen Felde. Das Schild ist mit der gräflichen Kronegekrönt, auf deren Mitte sich die französische Lilie in Gold befindet.Die Schildhalter sind zwei aufrechtstehende goldene Löwen, mit aufge-sperrtem Bachen, herausgestreckter Zunge und aufgehobenem Schweife.
Geiso, die Freiherren von.
Ein in Hessen blühendes adeliges Geschlecht, das früher den Na-men Montag führte, woraus Urban M. zu Grimberg wegen seineslangen weissen Haares und seines grauen spitzen Bartes den BeinamenGeiss erhielt (1362), den seine Nachkommen als Geschlechtsnamen ge-brauchten. Einer seiner Enkel, Reinhard Geiss, der sich den Wissen-schaften widmete und 18 Jahre auf Beisen in entfernte Länder zu-brachte, war am Hofe des Kaisers Siegmund, dem er seine Beiseaben-teuer erzählen musste, sehr beliebt; derselbe erhob ihn auch in denAdelstand und vermehrte noch sein Wappen, welches in einem golde-nen halben Mond und Steril im blauen Felde bestand, mit einem sil-bernen Maulthiere, weil Reinhard den Kaiser auf seinen Zügen auf ei-nem weissen Maulthiere, worauf er seine Beisen gemacht hatte,gewöhnlich begleitete. — Dessen Enkel, Johann Geiss (geb. 1593,gest. tööl), der Stifter dieses Geschlechts, schwang sich, nachdem erauf Universitäten sich gebildet hatte, durch seine tapfern Thaten im30jähr. Kriege zum cominand. General des hess. Heeres empor, wo erin sieben Hauptschlachten, die er befehligte, Sieger blieb. Nach Be-endigung des Krieges wurde er vom Landgrafen Wilhelm zum Ge-lieimenrath und Gouverneur von Cassel ernannt. Der Kaiser Leopold 1.erhob ihn und seine Nachkommen in den freiherrlichen Stand, mit derVeränderung des Namens Geiss in Geiso, doch hat er nie davonGebrauch gemacht. Er hinterliess nicht allein ein grosses Capital-vermögen, sondern auch die Bittergiiter Völkershausen, Wommen undBorken in Hessen, wie auch Bosdorf, Tafta und Marsbach in derfränkischen Keichsritterschaft. Sein Bruderssohn, Eduard , starb imJahre 1707 als königl. dänischer Generallieutenant und Gouverneurder Herzogtümer Schlesswig und Holstein, auch Bitter des Dane-brogordens. Die Nachkommen Johanns v. Geiso haben sich fast alledem Kriegsstande gewidmet, worunter folgende in der königl. preuss.Armee sich befanden:
1) Karl, Freiherr v. G., stand als Major in dem 1. Garderegi-mente und nahm als Oberstlieutenant l^OO seinen Abschied.
2) Johann Friedrich, Frh. v. G., war Hauptmann in einem ost-preussischen Infanterieregimente, vermählt mit Ursula v. Szawelska,aus deren Ehe zwei Söhne entsprossen, als: