Forcade.
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und Urnen zu sagen, was Ich zur Linderung Ihres gerechten Schiner-zes tliiin will. Ich gehe Ihnen zuerst ein Jahrgehl von 500 Thlrn, fürdie langen und treuen Dienste, welche Ihr Mann Mir geleistet hat, einzweites von derselben Summe, in Rücksicht auf Ihre glückliche Frucht-barkeit, und ein drittes auch von 500 Thlrn., um Ihnen die KrziehungIhrer Kinder zu erleichtern. Ich habe nichts weiter nöthig, als Ihnenzu empfehlen, sorgen Sie dafür, dass sie in die Fusstapfen ihres Va-ters treten,"
Der iiiteste Sohn des vorgedachten Generallientenants v. F., Na-mens Friedrich Wilhelm, war zuletzt Oberst und Commandern' des In-fanterieregiments Nr. 24., welches damals in Frankfurt a. d. O. inGarnison stand, und Ritter des Verdienstordens. Er starb daselbst,ehelos am 3. Septbr. 1778.
Der zweite Sohn, Namens Wilhelm, stand zuletzt als Major imdamaligen Husarenregimente Nr. 1. Wegen Kränklichkeit nahm er1804 seinen Abschied und starb 1800. Er war verehelicht gewesen,ans welcher Ehe unter andern ein Sohn stammt, welcher als Prem.-Lieutenant im jetzigen 4. Kiirassierregimente stand, mit einer vonKrane - Mathena verheirathet war und im Juni 1831 gestorben ist. Erhat aus dieser Ehe 3 Kinder, nämlich 2 Söhne und 1 Tochter hinter-lassen, welche gegenwärtig noch .leben.
Der dritte Solln des obengedachten Generallieutenants v. F., Frie-drich Heinrich Ferdinand Leopold , war 1747 geboren, trat 176t in dasRegiment seines Vaters, Nr. 23 , ein, erhielt nach dessen Tode dieProstei Neuenrade, wurde 1774 in das damalige InfanterieregimentNr. 28. nach Rrieg in Schlesien versetzt, erhielt 1788 als Major dasdamalige Füsilierbataillon Nr. 15., hierauf 1791 das FüsilierbataillonNr. 10., machte mit diesem die Rheincampagne, erhielt den Verdienst-orden und nahm wegen Invalidität 179.1 seinen Abschied. 1798 er-theilte Se. Majestät der jetzt regierende König ihm den Charakter alsOberstlieutenant. Er hatte sich 1782 mit Wilhelmine von Koschembahr-Skorkan, aus dem Hause Ossen im Oelsischeii, vermählt, besassdas schöne, jetzt grätlich Yorksche Gut Schleibitz im Oelsischen, undstarb daselbst 1808. Ihn überlebten 3 Söhne.
Der älteste Sohn desselben, Friedrich ll'ilhclm Leopold KonstantinQuirin, war 1784 geboren, trat 1797 in das Infanterieregiment No. 23.ein, und nahm (804 seinen Abschied. Seine Majestät der König verliehihm die Kammerherrnwürde in demselben Jahre. Nach dem Tode sei-nes Vaters erhielt er die Drostei Neuenrade. 1813 trat er bei demallgemeinen Aufrufe wieder in Militairdienste, half sechs CompagnienLandwehr im sagauer Kreise organisiren, machte als Hauptmann undCoinpagniechef im damaligen S. schlesischen Landwehr-Infanterieregi-mente die Feldziige von 1313, 14 und 15 mit, und erwarb sich am26. Anglist 1813 durch Verteidigung und Behauptung des sogenann-ten rothen Ilauses bei Dresden, gegen einen ihm zahlreich überlege-nen Feind, das eiserne Kreuz 2. Classe. 1817 verlieh des KönigsMajestät ihm den St. Johanniterorden. Er ist seit 1818 Wittwer vonAmalie von l'oser-Nädlitz, aus dem Hause Peuke im Oelsischen, mitwelcher er sich 1804 vermählt hatte. Von mehreren Kindern aus die-ser Ehe ist ihm eine Tochter übrig geblieben, welche mit dem Lieu-tenant und Gutsbesitzer Adolph von Randow, aus dem Hause Craco-wahne im Trebnit/schen verehelicht ist.
Ein Bruder des Letztgedachten , mit Namen Ferdinand Heinrich,war 17.s7 geboren, begann seine militairische Laufbahn im damaligenInfanterieregimente Nr. 32. im Jahre 1802, wurde 1806 bei Jena ge-fangen. Nach dem Frieden wurde er wieder im Militair angestellt,stand später im jetzigen 18. Linien-Infanterieregimente, machte in