Borne.
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glücklichen hei Pillenreuth 1450 gefangen wurde. Hormayr's Taschen-buch für die vaterländische Geschichte. 1837. S. 217.
Heinrich v. B. war an dem Hofe des Markgrafen Georg des From-men und seiner Brüder; er zog mit demselben in den venetianischenund andere Kriege, wo er sich so rühmlich auszeichnete, dass ihn, alsderselbe wieder nach Hessen zurückkehrte, der Markgraf in einemSchreiben an den Landgrafen Philipp von Hessen: „als einen tapfernKriegsmann, der sich in vielen Schlachten versucht, und dessen guteRathschläge zu gebrauchen wären," recornmandirte (1536). Orig. imGeh. Staatsarchiv zu Cassel.
Während des siebenjährigen Krieges dienten Johann Philipp undKarl Philipp v. Boineburg zu Lengsfeld, Brüder des zn Soest 1816 inPension gestorbenen Generalmajor Julius Philipp, Frh. v. B., als Lieu-tenants im Prinz Wiedschen Begimente, und nahmen 1764 und 1769ihren Abschied.
Der jetzt in k. k. österreichischen Diensten stehende Generalma-jor und Cominandeur einer Cavalleriebrigade im Banat, Sr. apostol.Majestät wirklicher Kämmerer und der königl. französischen Ehrenle-gion Mitglied, Moritz, Frh. von Boineburg zu Lengsfeld, fing seinemilitärische Laufbahn im Jahre 1.S04 als Cornet im Kiirassierregi-mente v. Borstel in seinem 16. Jahre an, wo er der Schlacht von Auer-städt, dem Gefecht bei Nordhausen und der Belagerung von Magdeburgbeiwohnte, und nach dem Frieden von Tilsit 1807 seinen Abschiednahm, indem dessen Besitzungen zu dem ephemeren KönigreicheWestphalen gekommen, und derselbe in dessen Dienste zu treten re-clamirt wurde.
Borne, die Herren von dein, Bd. I. S. 286.
Die ältesten Lehnbriefe der Familie von dem Borne, welche sichauf dem altväterlichen Gate Berneuchen (früher Städtchen Bernöwi-chen) befinden, reichen bis 1484. — In diesem Jahre:
1484 wurden die Zabel, Hennigk, Joachim und Ilennitjl;, Brüderund Vettern von dem Borne, durch den Markgraf Johannes zu Bran-denburg mit folgenden, sämmtlich bei Dramburg belegenen Güternbeliehen: Kartzigk, Grassee, Ganickow, Gynow, Golza, Piepstock,Pritten, Dolgen, Sarantzig, Born, Klantzig, Wuppel, Zamptzow. — Von1515 existirt ein Lehenbrief für George, Hans, Joachim und Pe-ter vom Bornne vom Markgrafen Joachim von Brandenburg über Gras-see, Zamptzow zu dem Pritten, A der Gynow, A der Golze (^ denvon Biesen), Pipstock bis auf den 18. Theil, welcher den von Wedellgehörte, ßliornw, Dolgen und ein Burglehen in der Stadt Dram-burg. — Im Jahre
1571 wurden die Peter, Heinrich und Jakob von Borne durch denMarkgraf Johannes Georg mit Grassee, Zamptzow, zu dem Pritten, ^der Gynow, J der Golze (^ v. Brieszen), Piepstock (^ v. Wedell),Born, Dolgen, Burglehn zu Dramburg als freie Stätte von Schoss,Wache, Vorhut und aller Scharwacht frei verliehen. — Im Jahre
1576 wurden dieselben Güter sainmt dem Antheil, der durch tödt-liclien Abgang Kerstian von Bornen an sie gekommen, an Knizern,Wolf fem und Rödigcrn den von Borne, nach tödtlichem Abgang Petervon Borns, durch den Markgrafen Johann Georg verliehen. — Diesel-ben Güter wurden im Jahre
1598 an Heinrich für sich und Balzern, Wolff und Rödigen i, Pe-ters sei. Söhnen, und Hansen, Jakobs sei. Sohne den von Borne durchJoachim Friedrich verliehen. — Im Jahre
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