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4 (1842) P - Z
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Boineburg.

nand), 1813 beim Gefechte in Luckau. 2) Christiane Elisabeth TT 'ilhel-mine, verlieirathet an den königl. preuss. Rittmeister Otto Wolf Frie-drich von Trotha zu Neu-Beesen. Tochter zweiter Ehe: Juliane Ka-roline Henriette, starb 183., war verlieirathet an den Professor undDr. Karl Dietrich von Miinchow in Bonn, starb 1835.

C) Christiane Auguste auf Pessin, starb 17. Febr. 1776, verlieira-thet 6. Juli 1716 mit Christian Wilhelm von Zastrow, aus dem HauseWusterhausen, blieb 1758 als königl. preuss. Major des Regiments PrinzFerdinand hei der Belagerung von Olmiitz. Kinder: 1) Friedrich Au-gust Wilhelm Franz, geh. 10. Aug. 1740, starb 18. Decbr. 1833 alskönigl. preuss. Generalmajor von der Cavallcrie a. D. 2) FriedrichWilhelm Christian, geb. 22. Decbr. 1752, starb 22. Juli 1830 als kö-nigl. preuss. General der Infanterie, Staatsminister und Gouverneurvon iNeufchatel. 3) Friederike Wilhelmine Louise Sophie, geb. 28. Nov.1754, gest. 17. Juli 1815 als Gemahlin des königl. preuss. General-major Johann Adolph, Freiherrn v. Liitzow, aus dein Hause Pritzier-Schwechow.

D) Friederike Louise, geb. 12. Aug. 1824, starb 14. Jan. 1805,war vermählt 175. mit Christian Friedrich v. Blankensee, königl. preuss.Generalmajor und Chef eines Dragonerregiments, starb im Juni 1757an den in der Schlacht von Prag erhaltenen Wunden. Sie hatte zweiSühne, der eine starb jung, der andere ertrank 177. als Eleve derEcole militaire im Berlin beim Baden. Der Kammerherr und Dom-dechant vom Camin, Sigismund Friedr. Richard Georg, Graf Blan-kensee auf Filehne, war ihr Stiefsohn aus ihres Mannes erster Ehe miteiner v. Flemming.

Boineburg, die Freiherren von, Bd. I. S. 271.

Der Ritter Heinrich von Boineburg, aus dem Stamme der Hohen-steiner, war Geheimer Rath bei dem Herzoge Adolf von Cleve, undkommt öfters in den clevisch -jiilichschen Urkunden in den Jahren1423 bis 30 mit seiner Naniensunterschrift vor. Seine einzige Toch-ter, Emicngarde, die er mit Mechtilda von Boineburg (Bümmelberg)erzeugt, wurde die Gemahlin des Grafen Heinrich von Limburg-Sty-rum-Bruch, welche Heirath durch den Herzog Gerhard von Jülich zuStunde kam (1450). Sie starb am 6. Juli 1482 und liegt zu Cöln inder Franziskanerkirche, wo sich ihr Epitaphium befindet, begraben.Ein Vetter von Beiden, auch Heinrich v. ß. genannt, erwarb sich 1488als Erbe oder durch Kauf die Reichsherrlichkeiten Ubergen und Ciö-road im Herzogthume Geldern, und wurde der Stifter einer Linie, diezu dem Herrenstande gezählt und in die edlen Geschlechter der Me-rode, Pallande, Linden, Oyen, Blois, Vorst, Rauschenburg, Rösfeld,Poll u.s.w. verlieirathet war. Mit Hermann v. B., Burggrafen zuNimwegen, erlosch 1614 diese Seitenlinie. Kremers akadem. Beiträgezur jiilich-bergischen Gesch. Bd. II. S. 78 79. Steinen's Geschichtevon Westphalen Bd. I. S. 6921115. Kindlingers münstersche Bei-träge Bd. I. S. 113.

Reinhard von Bommelbergk wurde von dem Kurfürsten Joachimvon Brandenburg 1541 zum Diener und Hofgesind mit 5 wohlgerüste-ten Pferden auf 5 Jahre gegen jährliche 50 Fl. rheinl. angenommen.Biogr. Lex. preussischer Helden Bd. I. S. 159. Otto von Boineburgzu Gerstungen ward unter den Rittern gezählt, die dem MarkgrafenAlbrecht von Brandenburg in allen den acht Schlachten gegen dieReichsstadt Nürnberg siegreich beistanden, aber in der neunten un-