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4 (1842) P - Z
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Wollsclilägcr Wolzogcn.

ligen Neu-Ostprenssen, in den Grafenstand. Das Wappen diesesgrätlichen Hauses bestellt aus einem rotlien Schilde, worin sechs sil-berne Nägel zu dreien so gelegt sind, dass immer zwei mit den Kö-pfen, und drei mit den Spitzen zusammenkommen, und auf dieseWeise ein längliches Viereck bilden. Auf der neunperligen Krone sinddrei silberne Straussfedern angebracht, und zwei wilde Männer haltendas Schild.

Wollschläger, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens ist im RegierungsbezirkeBromberg begütert. Von Wollschläger auf Schönfeld ist Director derProvinzial-Landschaft zu Bromberg und auch der Provinzial-Feuer-Societät daselbst.

Wolow, Herr von.

Ein y. Wolow besitzt das Gut Lübgort im Kreise Neustettin.

Wolski, die Grafen von.

Des jetzt regierenden Königs Majestät erhoben am 5. Juni 1793Joseph y. Wolski in den Grafenstand. Das Geschlecht der Wolskigehört zum Hause Pulkoczicz in Polen, jedoch gehören auch gleich-namige Familien zu den Häusern Pomian, Tapor, Nat<;cz und Pruss.Die Grafen v. W. führen im rotlien Schilde drei schwarze spitzigeHorner, die mit dem Anwüchse zusammengelegt und hier yon einersilbernen Rose bedeckt sind. Auf der neunperligen Krone sind fünfStraussfedern, yon denen die mittlem beiden schwarz, die andern sil-bern sind.

Wolzogcn (Woll), die Freiherren von.

Sie stammen ursprünglich aus Tyrol und sind yon da nach Fran-ken , Oesterreich und Schlesien gekommen. Zuerst erscheint JohannWolzogen, der im Jahre 1437 aus Tyrol nach Oesterreich kam. SeineNachkommen theilten sich nachmals in zwei Linien, a) in die zuNeuhaus und b) in die zu Minsingdorf. Der erstem Linie gehörte an:Joh. Christ, v. Wolzogen, wirkl. Reichshofrath, Bevollmächtigter beimFriedensschluss mit der Türkei (wo er sieben Jahre verweilte), wurdeam 7, Febr. 1607 vom Kaiser Rudolph II. in den Freiherrnstand erhoben.Sein Enkel Joh. Paul II. starb 1716 als Premier-Minister, Geh. Rathsund Consist. - Präsident zu Baireuth. Der jüngern oder MinsingdorferLinie gehörte Joh. Ludw ., Freih. v. W., an, der aus Ungarn nachPolen und Schlesien kam und als gelehrter Theologe im Jahre 1653zu Breslau starb. Friedr. Günther, Freih. v. Wolzogen, war Hofmar-schall am Hofe des Herzogs von Liegnitz, Herr auf Blumerode ; erstarb am 26. Jan. 1680. In der preuss. Armee standen zwei Brüder,Freiherren v. Wolzogen, der ältere ist der Generallieutenant und frü-here Militaircommissarius am deutschen Bundestage, Ritter hoher Or-den, Ludwig, Freiherr von Wolzogen, der gegenwärtig a. D. in Hallelebt, der jüngere Oberst und Chef des Generalstabes vom 7. Arinee-corps zu Münster, August, Freiherr v. Wolzogen, starb 1825. Yon