Wolcky — Woldeck. 349
stellt (1er Hauptmann und Ritter des eisernen Kreuzes v. Woiski. —Die v. Woiski führen im silbernen Schilde den schwarzen Biilfelskopfder Wieniava, auf dem Helme drei Straussfedern (weiss, schwarz,weiss). Ein anderes Wappen der v. W. giebt Hasse. Hier sind dreiZander- oder Seepersköpfe auf einem schrägliegenden silbernen Rai-ken im rothen Schilde. Auf dem Helme liegen zwei Zander platt aufdem Kopfe, die Schwänze aufwärts. 1\I. s. Sinapius, I. S. 1037. II.S. 1118 n. f. Gaulie, II. S. 1302. Okolski, Tom. III. pag. 298. Sieb-macher, II. S. 52.
Wolcky, die Herren von.
Friedrich Gideon v. Wolcky, ein geborner Sachse, gelangte impreuss. Heere zur Würde eines Generallieutenants und Chefs einesHnsarenregiments, Ritters des Ordens pour le merite. Er war mitUlrike Sophie Barbara v. Liiskow vermählt, und hat mit derselbenmehrere Söhne gezeugt, von denen einige in der Armee gedient ha-ben. Einer dieser Söhne stand in dem Regimente v. Strachwitz zuLiegnitz, er fügte später den Namen v. Lojewski dem seinigen hinzu.
Wolde, die Herren von.
Dieses alte vornehme Geschlecht in Pommern gehört zu den vieradeligen Familien, welche mit der unter dem Namen der Coprieben-sche Busch und die l'ieleborgsche Heide bekannten Landschaft belehntwaren und darin die Stadt Bärwalde erbauten. Um Belgard, Neu-Stettin und Camin besassen die v. Wolde zahlreiche Lehen und Gü-ter. Viele derselben, wie Wusterbarth, Lasbeck, Lankow, Wuster-witz, Karkow u. s. w. sind noch gegenwärtig ein Besitz der Familie,namentlich gehören die zuletzt genannten Güter dem Oberstlieutenantv. d. A. v. Wolde. Dieses uralte Geschlecht v. W. führt im silbernenSchilde einen grünen Baum mit fünf Lorbeerblättern und mit der Wur-zel, auf dem Helme aber eine gekrönte, rotil gekleidete Jungfrau mitaufgeschürzteir Aermeln, silberner Schürze und goldenem Schnürleibe,in der Rechten ein goldenes Hirschgeweih, in der Linken einen grü-nen Lorbeerzweig haltend.
Wold eck, die Herren von.
Die v. Woldeck gehören dem Adel in den Marken und Pommernan, sie besassen Gnevicko und Veldow in der Priegnitz, Storkow,Ahre, Polkritz, Klödcn und Rohrbeck u. s. w. in der Altmark. Dieletztere Linie schreibt sich Woldeck von Arneburg. Aus dem HauseGnevicko gelangten zwei Brüder zur Generalswiinle, Hans Christophv. W., der als Generallieutenant und Chef eines Infanterieregimentsam 26. Juni 1789 unvermählt zu Berlin starb, und Alexander Friedrichv. W., der als Generallieutenant, Chef eines Infanterieregiments undRitter des Ordens pour le merite, Gouverneur von Wesel wurde unddaselbst im Jahre 1797 starb. Aus dem Hause Storkow war IltinsGeorge Woldeck v. Arneburg, Generalmajor, Chef eines Kürassierre-giments, Ritter des Verdienstordens, gest. am 4. Jan. 1785. Er hin-terliess von Louise v. Beville zwei Söhne und zwei Töchter. Einerder Söhne war 1804 Landrath des Kreises Stendal und Herr auf Stor-kow, und zwei Enkel stehen im 26. Landwekrregimente.