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4 (1842) P - Z
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Wcrdeck Werder.

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und Nieder-Reichen. Hans Friedrich IV. v. W., Landrath a. D.,starb am 19. Decbr. 1816. Sein Netfe Heinrich Friedrich Wilhelm v.AV. erkaufte von ihm das Gut Kursangwitz. Adolph Friedrich v. W.,aus dem Hause Glambach, ist Kittmeister in kaiserl. östreichischenDiensten.

Das Wappen der v. W. zeigt im schwarzen Schilde rechts einsilbernes Hirschgeweih mit sechs Enden, links ein silbernes Bülfelhorn.Beide Bilder wiederholen sich auf dem Helme. Die Decken schwarzund Silber.

Anmerkung. Der Mangel an Raum hat uns nur diesen kurzenAuszug aus den gesammelten Nachrichten von der Familie v. Wentzky,Breslau, 1803. erlaubt. Von dieser Schrift liegt uns ein Exemplar vor,in welches von hochachtbarer Hand Nachträge, die bis in die neuesteZeit reichen, eingezeichnet sind. Wir behalten es uns vor, von diesergeschätzten Mittheilung in einer der Folgen dieses Werkes weiternGebrauch zu machen.

Werdeck, die Herren von.

Ein Kammergerichts-Assessor v. Werdeck ist gegenwärtig als Iliilfs-arbeiter bei der Regierung zu Frankfurt a. d. O. angestellt. EinFräulein v. W. ist Hofdame I. K. II. der Kronprinzessin von Preussen.

Werder, die Freiherren und Herren von.

1) Ein altadeliges, den Marken und Sachsen angehöriges Geschlecht.Die sämmtlichen jetzt lebenden Mitglieder desselben sind unter sichsehr nahe verwandt, da sie die Nachkommen des Hauptmanns undBesitzers der im Kreise Jerichow gelegenen Güter Chade, Brettin,Gollwitz, Gr.- und Kl.-Wusterwitz u. s. w., Marquard Ludwig v. W.(gest. 1783) und dessen Netl'en, des im Jahre 1800 verstorbenen Wirk-lichen Geheimen Staatsministers und Besitzers von Rogäsen, HansErnst Dietrich v. W., sind. Von den Söhnen des erstem gelangteFriedrich Wilhelm v. W. zur Generalswürde. Er starb am 24. Novbr.1S20. Von den Enkeln des erwähnten Hauptmanns aber starben vierals Offiziere den Tod fürs Vaterland, Hans v. W. ist Obrist und Com.mandeur des 1?. Infanterieregiments, Ritter hoher Orden, Timon Mo-ritz Ludwig v. W. Major in der Gensdarmerie und Besitzer des Kit-terguts Sagisdorf im Saalkreise, Ferdinand v. W., Obrist und Comman-dern- des 8. Infanterieregiments, Ritter hoher Orden, Wilhelm v. W.,Obrist und Commandeur des 20. Infanterieregiments, Ritter hoherOrden, Hans v. Wh, Hauptmann a. D. und Postmeister zu Saarlouis,ein anderer Hans v. W. Major a. D. und Deichhauptmann, Franz v.W. Obrist und Commandeur des 1. Garderegiments, Ritter hoher Or-den, und Albert v. W., Hauptmann im 25. Infanterieregiment. DerWirkliche Geheime Staatsminister hinterliess vier Söhne, von denender älteste, Hans Emst Christoph v- W., Generallieutenant a. D., Rit-ter hoher Orden, u. s. w. ist; der zweite, Karl v. W., starb im Jahre1813 als Oberst und Commandeur des leichten Garde-Cavallerieregi-ments zu Teplitz; der dritte, Friedrich Julius v. AV., starb 1818 alsMajor, und der jüngste, Johann Wilhelm v. AV-, lebt als Rittmeistera. D. auf seinem Gute Seiferdau in Schlesien. Ein Sohn des er-wähnten Majors in der Gensdarmerie v. AV., Bruno v. W., ist Regie-rungs- und Forst-Referendar zu Berlin.

Das AVappen dieser Familie zeigt im blauen Schilde einen von